EINSIEDELN - SZ - Diese Liebe geht unter die Haut. Daniel Eberle hat sich für sein Mami 30 Stunden lang stechen lassen.
Kein üppiger Blumenstrauss und keine noch so pompöse Pralinéschachtel kommt gegen dieses Muttertagsgeschenk an. Denn es ist für die Ewigkeit. Daniel Eberle (36) aus Einsiedeln SZ liess sich etwas Besonderes einfallen: «Ich habe mir ein Bild von Mami aufs Bein tätowieren lassen.»
In fünf Sitzungen à sechs Stunden lässt sich der Gestalter das Porträt seiner Mutter Anne Rösy (78) auf den linken Oberschenkel stechen. Vor seiner Mutter, die er täglich sieht, hält er es versteckt. «Ich habe mir Mühe gegeben, immer lange Hosen zu tragen», erklärt Daniel lächelnd.
Aber bis zum Sonntag hält es der Sohn dann doch nicht aus. Am Mittwochabend geht der 36-Jährige zu seiner Mutter und lässt die Hosen runter.
Die rüstige Dame reagiert geschockt: «Jesses Gott, wieso machst du nur so etwas», stammelt Anne Rösy. Ungläubig sieht sie sich das Tattoo genauer an. Dann erkennt sie, was da genau auf dem Bein ihres Sohnes prangt. «Wunderbar», flüstert die 78-Jährige leise. Und umarmt ihren Sohn. «Du bist der Liebste weit und breit. Was für eine Ehre.»
Die Überraschung ist gelungen – und das Mami freut sich riesig. Auf dem Bein ihres Sohnes ist sie jetzt wieder mit ihrem vor 14 Jahren verstorbenen Ehemann vereint.
Denn Daniel hat sich gleich auch ein Bild seines Vaters tätowieren lassen. Auf die linke Wade.
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