Zehn Verletzte Militär-Duro überschlägt sich in Schwyz

SCHWYZ - Schwerer Unfall eines Miliär-Duros heute um 11 Uhr in Schwyz. Den Truppentransporter drehte es bei einer Autobahnausfahrt aufs Dach. Alle zehn Soldaten im Fahrzeug wurden verletzt.

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Ein Duro der Schweizer Armee liegt auf dem Dach, meldet der «Bote der Urschweiz» heute Mittag. Das gepanzerte, geländefähige Militärfahrzeug war um 11 Uhr in einem Konvoi in Schwyz unterwegs, als es nach der Autobahnausfahrt in einer Kurve kippte. «Alle zehn Militärangehörigen im Fahrzeug sind leicht- bis mittelschwer verletzt», sagt Adrian Rothenberger, Untersuchungsrichter der Militärjustiz, zu BLICK.

Bei den Verletzten handle es sich um Rekruten einer Durchdiener-RS. Sie absolvieren die 21. Woche ihrer Ausbildung und waren auf dem Weg zu ihrem Übungsplatz.

Der tonnenschwere Duro hat auf der Schlagstrasse in der Nähe des Verkehrsamtes auf einer Mittelinsel eine Strassenlaterne umgefahren und einen Zaun durchschlagen. Die Ursache und der genaue Hergang des Unfalls sind noch nicht bekannt. Im Einsatz waren mehrere Ambulanzen und ein Helikopter, sagt ein Polizeisprecher zur Nachrichtenagentur SDA.

Die Rettungskräfte kümmerten sich um die verletzten Soldaten. Weitere Armeeangehörige standen unter Schock. Sie wurden psychologisch betreut.

Der Mowag Duro IIIP 6x6 ist ein gepanzertes Fahrzeug und bietet 11 Sitzplätze (1 Fahrer, 1 Schütze, 1 Kommandant, 8 Mannschaft).

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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25 Kommentare
  • Camille  LaFontaine aus Bern
    22.11.2016
    Die Schweiz dürfte in Sachen Flugzeugs-, Helikopter- Munitions- und Personenverluste zu Friedenszeiten weit oben stehen...
  • Sebastian  Chwanz 22.11.2016
    Wünsche den AdA gute Genesung und hoffe, dass niemand bleibende Schäden davonträgt. Es ist immer tragisch, wenn jemand bei einem Unfall verletzt wird. An alle Stänker hier in den Kommentaren: Auch diese Rekruten haben Familienangehörige, Freunde und Geliebte. Es ist unfair, hier gegen das Militär zu gifteln. Tagtäglich passieren irgendwo Unfälle.
  • Marcel  Rösch 22.11.2016
    Wie viele dieser GMTF muss es noch auf den Rücken drehen bis die Armeeführung bemerkt, was sie da für ein super Fahrzeug angeschafft hat. Jeder Lenker eines GMTF bestätigt die Gefährlichkeit dieses Fahrzeuges. Es verträgt mit einem GMTF keinen Fahrfehler. Von mir aus nicht Kampftauglich das teure Ding. Alles Gute den Verletzten.
    • Marco  Weber 22.11.2016
      Herr Rösch dann passt das doch zum grössten Teil der Schweizer Armee! Die ist ja auch nicht Kampftauglich von daher.......
    • alexander  geser aus oberengstringen
      22.11.2016
      Hallo Marcel Rösch, nicht mehr so viele wie Du denkst. Diese Fahrzeuge sind eigentlich sehr solide und sicher gebaut, im Gegensatz zu den kleinen Vorgängern Duro, welche noch aufgerüstet werden sollen, da bin ich auch dagegen. Hier handelt es sich um einen Fahrfehler eines Soldaten, kann täglich passieren, habe ich duzende von Malen während mener Dienstzeit bei der Strapo feststellen können. Wo Menschen wirken, gibt es Fehler - es ist halt so ! Dieser Unfall ist nicht dem Fahrzeug zuzuschreiben
    • Glas  Flügel 22.11.2016
      Sorry, Herr Rösch, haben Sie diesen Duro-Typ schon mal auf einem Parkplatz gesehen? Und, hat er ab seiner Gefährlichkeit Ihnen Angst gemacht? Ich denke mal, Sie hatten keine Angst bekommen. Ah, es ist also nicht das Fahrzeug, sondern der Lenker, der die Fahrweise nicht dem Fahrzeug anpasst und dann ist halt das Fahrzeug "gefährlich". Die Physik kann auch mit der besten Elektronik nicht überlistet werden.
  • Lukas  Meyer 22.11.2016
    Hat die Polizei nun auch Duros, oder wieso steht da Militär Duro?
  • Ano  Nym 22.11.2016
    Das wird eine schwere Zeit für den Fahrer, viel Glück und Kraft....
    Ein Besatzer Kollege