Ein Mann (30) mit Krücken wollte gestern an einem Kiosk in Glarus Tabak kaufen. Offenbar war er derart unfreundlich, dass ihn die Kioskverkäuferin (40) um höflicheres Verhalten bat.

Daraufhin rastete der Mann aus. Trotz Beinverletzung sprang er über die Kiosktheke, drückte die 40-Jährige zu Boden und forderte erneut Tabak. Er schnappte sich seine Krücken und demolierte damit Teile des Kiosks. Dann machte er sich in den angrenzenden Park «Volksgarten» davon. Dort wurde er von der Polizei gefasst. Auch bei der Verhaftung leistete er heftigen Widerstand, teilt die Polizei mit.

Der Mann war der Polizei wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Er wurde angezeigt.

Die Verkäuferin erlitt Schürfungen und Prellungen am Kopf. Die Ambulanz versorgte sie Vorort. (woz/SDA)

Beliebteste Kommentare

  • René  Böse
    Dieser Typ war aber sehr oder zu sehr mobil und sprungfreudig für einen der an den Krücken geht. Seine Versicherung sollte schleunigst eine Scheininvalidität prüfen.
  • Beat  Wüthrich
    Ich bin selber im Verkauf tätig. Ich liebe meinen Beruf sehr und die meisten Kunden sind nett, freundlich und haben Anstand und Umgangsformen. Es gibt halt auch da eben diesen kleinen Teil, die kaum den Mund aufmachen können und nicht einmal grüssen können. Ein freundliches "Guten Morgen" ist doch wirklich nicht zuviel verlangt. Er muss mir ja nicht die Füsse küssen oder sonst was. Aber wir sind auch nur Menschen udn versuchen einen guten Job zu machen. Das Sprichwort "Der Kunde ist König" gilt für mich schon lange nicht mehr und hat nie für mich gegolten. Mein Sprichwort lautet: "Der Kunde ist Gast". Der Kunde darf alle seine Wünsche äussern und ich versuche alle die Wüsnche zu erfüllen. So wie ich es mit meinen Gästen zuhause auch mache. Ein König jedoch, der befiehlt und ich lasse mir von KEINEM Kunden befehlen oder vorschreiben, was ich zu tun habe. Mit meinem Vorsatz mit dem Gast bin ich bis heute meistens sehr gut gefahren.

Alle Kommentare (10)

  • Hans  Häberli , via Facebook
    Dem Mann hätte der Arzt prophylaktisch 5mg Valium zur Ruhigstellung und Schmerzbekämpfung in den Hintern spritzen sollen. Die anmassende Verkäuferin hat da das Fass wohl zum überlaufen gebracht. Leider gibt es viel Verkaufspersonal, welches den Kunden unfreundlich und "von oben herab" behandelt, ganz so, als ob man sie bei der Arbeit stören würde.
  • Albert  Knoll
    "Der Mann war der Polizei wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Er wurde angezeigt." Und ist natürlich wieder auf freiem Fuss. Hier müsste es mindestens einen fürsorglichen Freiheitsentzug und eine psychiatrische Untersuchung geben. Wer gestern "Schweizer Verbrechen" auf SF gesehen hat, weiss was passieren kann, wenn man solche Psychopathen an der langen Lässt.
    • 26.07.2012
    • 46
    • 4
  • Michel  GASSER
    Braucht man Krücken, ist man sicher nicht fähig, eine Person zu Boden werfen und den Laden zusammenhauen. Da sollte Krankenkasse und/oder Unfallversicherung sofort eingeschaltet werden, um diesen Fall zu kontrolieren.
  • Oliver  Küttel , via Facebook
    Glarus - Zentralschweiz. Wohl nicht so genau genommen!
  • Beat  Wüthrich
    Ich bin selber im Verkauf tätig. Ich liebe meinen Beruf sehr und die meisten Kunden sind nett, freundlich und haben Anstand und Umgangsformen. Es gibt halt auch da eben diesen kleinen Teil, die kaum den Mund aufmachen können und nicht einmal grüssen können. Ein freundliches "Guten Morgen" ist doch wirklich nicht zuviel verlangt. Er muss mir ja nicht die Füsse küssen oder sonst was. Aber wir sind auch nur Menschen udn versuchen einen guten Job zu machen. Das Sprichwort "Der Kunde ist König" gilt für mich schon lange nicht mehr und hat nie für mich gegolten. Mein Sprichwort lautet: "Der Kunde ist Gast". Der Kunde darf alle seine Wünsche äussern und ich versuche alle die Wüsnche zu erfüllen. So wie ich es mit meinen Gästen zuhause auch mache. Ein König jedoch, der befiehlt und ich lasse mir von KEINEM Kunden befehlen oder vorschreiben, was ich zu tun habe. Mit meinem Vorsatz mit dem Gast bin ich bis heute meistens sehr gut gefahren.
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