
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Luzerner Regierung stützt einen Vorstoss von SP-Kantonsrätin Jacqueline Mennel Kaeslin, der Killer-Spielen den Garaus machen will. Das berichtet die «Neue Luzerner Zeitung». Gemäss der Vorlage sollen Einfuhr und Verkauf verboten werden. Ebenso das Werben für Gewalt-Games. Mennel Kaeslin setzt sich zudem für gesetzlich verbindliche Alterslimiten ein.
Nun muss das Luzerner Parlament darüber entscheiden, ob die SP-Motion als Kantonsinitiative eingereicht wird. Der Innerschweizer Kanton wäre damit der fünfte Kanton, der sich für ein Verbot stark macht. Die Kantone Bern, Fribourg, St. Gallen und Zug haben bereits eine entsprechende Initiative eingereicht.
Auch auf Bundesebene gibt es von SP-Seite Anstrengungen, Killer-Spiele aus den Schweizer Kinderzimmern zu verbannen. Ein Vorstoss von Nationalrätin Evi Allemann wurde in der grossen Kammer durchgewunken. Der Ständerat soll noch diesen März darüber entscheiden. Keinen Handlungsbedarf sieht hingegen der Bundesrat. Für ihn reicht die heutige Gesetzgebung aus. (noo)
play
Brutal: Szene aus dem Killer-Spiel «Stranglehold». (ZVG)