In Luzern sind gestern Abend ein Polizeiauto und ein BMW ineinander gekracht. Die beiden Polizisten werden dabei verletzt.
Ein Leserreporter ist mit einem Kollegen auf der Luzerner Kreuzung beim Viktoriaplatz unterwegs. Von weiten fährt ein Polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene heran. Nichts Aussergewöhnliches soweit. Doch plötzlich knallt's. Eine erschreckende Stille verbreitet sich an der Kreuzung. «Viele Leute waren total geschockt. Sie verstanden nicht, was gerade passiert war», erzählt der Leserreporter.
Der Unfall ereignet sich gestern Abend gegen 23 Uhr. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wird eine Patrouille der Luzerner Polizei als Atemschutztruppe an einen Brandalarm an die Baselstrasse aufgeboten. Auf der Anfahrt dorthin fährt die Patrouille mit Blaulicht und Horn vom Bahnhof Richtung Pilatusplatz. Auf Höhe des Viktoriaplatzes kommt von links ein Auto gefahren.
«An der Kreuzung hat es ein Lichtsignal, das für das Polizeiauto rot und für den Personenwagen grün stand. Das Polizeiauto kam mit mindestens 60-70 km/h hinter einem Bus hervor, der Personenwagen konnte das Polizeiauto also theoretisch nicht sehen, nur hören», sagt der Leserreporter zum Unfallhergang. Die offizielle Unfallursache ist jedoch noch unklar.
Dann geht alles ganz schnell. Der Chef der Bereitschafts- und Verkehrspolizei Luzern schreibt, dass das Auto und der Patrouillenwagen frontal kollidiert seien. Die beiden Polizisten seien mit einem Rettungswagen ins Spital gefahren worden. Sie hätten sich leichte Verletzungen zugezogen, hätten das Spital nach einem medizinischen Check jedoch wieder verlassen können. Der Lenker des Personenwagens sei unverletzt geblieben.
«Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert! Die Polizisten sowie die Insassen des BMWs hatten einen grossen Schutzengel, sie hätten alle tot sein können», so der Leserreporter.
Sachschaden entstand von insgesamt über 25’000 Franken. Der Viktoriaplatz musste für rund zwei Stunden für den Normalverkehr gesperrt werden. (abü)
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