Luzerner Polizei liess sie laufen Links-Chaoten wüten um Mitternacht

LUZERN - Rund 70 Linksextreme hielten in der Nacht auf heute die Luzerner Polizei auf Trab. Sie feuerten Böller ab, verschmierten Tafeln und Fassaden und verunglimpften den Rechtsstaat.

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Linksextreme haben laut Angaben der Polizei in der Nacht auf Samstag bei einer unbewilligten Kundgebung in Luzern Sachbeschädigungen begangen und den Verkehr blockiert. Ein Teil der Demonstranten war vermummt oder maskiert.

Laut Polizeisprecher Kurt Graf zog die Chaotentruppe vom Gebiet des Kulturhauses Neubad Richtung Pauluskirche und von da weiter über den Pilatus- und Viktoriaplatz zur Langensandbrücke. Hier löste sich der Zug auf.

Einkaufswägeli angezündet

Auf ihrem nächtlichen Saubannerzug zündeten die Extremisten Böller und versprayten zahlreiche Fassaden und Tafeln mit Sprüchen wie «Burn all prisons», «Patriarchat halts Maul» und «Scheiss auf Luxus».

Auch die Polizei wurde verunglimpft mit «Fight cops», «Niemand muss Bulle sein» und Abbildungen von Polizisten, die an einem Galgen hängen.

Die Chaoten führten Einkaufswagen mit Holz mit, das sie angezündet hatten.

Warum keine Festnahmen?

Trotz der Gewalt nahm die Polizei keine Personen fest. Graf: «Es war schwierig, die nächtliche Demo unter Kontrolle zu halten. Zudem wollten wir nicht, dass die Aktion ausartete.»

Um die Täter zu eruieren, stützt sich die Luzerner Polizei auf Fotos von Fahndern. Sie bittet auch um Hinweise auf Teilnehmer der Demo auf 041 248 81 17. (gf)

Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016
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13 Kommentare
  • Ruedi  Stricker , via Facebook 10.12.2016
    Die Justiz scheint sich zu einem nach betriebswirtschaftlichen Kriterien geführten Unternehmen zu entwickeln. Gemacht ist, was rentiert. Investiert wird, wenn nach 18 Monaten amortisiert ist. Kriminelle zu schikanieren, ist ein schlechtes Geschäft: Hohe Risiken, hohe Kosten, kaum Erträge.
  • Erwin  Lötscher aus Luzern
    10.12.2016
    Es ist beschämend, wie sich die sogenannte Luzerner Polizei immer wieder mit dem Argument," wollten eine Eskalation vermeiden", aus der Verantwortung zieht. Wenn nicht zur Vermeidung von Sachbeschädigungen oder durchführen des Vermummungsverbots, für was sind sie denn sonst da. Ich als Bürger der Stadt Luzern habe das Recht darauf zu bestehen, dass die Polizei ihren Verpflichtungen gegenüber dem Steuerzahler nachkommt. Und sich nicht immer mit faulen Ausreden, aus der Verantwortung zieht.
  • Abbas  Schumacher aus Basel
    10.12.2016
    Sind schon arme Kerle, wer den Reichtum anderen vergällt, ist neidisch. Ich habe auch nur gerade das was man so braucht zum Leben, Reichtum habe ich anscheint nur in der Statistik, Fr. 500000.- weil es sehr Reiche hat in der Schweiz, dass der der eigentlich nichts hat, zu so einer Summe kommt, die er noch nie gesehen hat. Mir geht es gut, das reicht. Reiche haben wieder andere Probleme, die ich nicht haben möchte. Es muss diese Vandalen anscheinend innerlich auffressen, dass es Reichere gibt?
  • Peter  Lanz 10.12.2016
    Da ist mir ein Konzert im Toggenburg lieber. Warum kommen heute keine Rücktrittsvorderung? Aber eben das ist nicht das gleiche.
  • René  Schuwey , via Facebook 10.12.2016
    schwache Leistung, lieber die normalen Bürger bestrafen, das ist einfacher