Luzern präsentiert Flüchtlings-Knigge: Wir sagen «Grüezi» und grapschen nicht!

Jetzt steht der Luzerner Fasnacht nichts mehr im Weg. Nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Deutschland hat der Kanton für die Narrenzeit einen Flyer mit Benimm-Regeln für Flüchtlinge aufgesetzt.

Wir sagen «Grüezi» und grapschen nicht!

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Dieser Hund ist ein Held Wallace spürt drei rumänische Einbrecher auf
2 Leserreporter finden Bärenspuren in Uri «Es war ein mulmiges Gefühl»
3 Babyklappe in Einsiedeln Neugeborenes Mädchen abgegeben

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
31 shares
55 Kommentare
Fehler
Melden
Bildschirmfoto 2016-01-27 um 14.35.44.jpg play
Benimm-Regeln für Asylsuchende im Kanton Luzern.  Kanton Luzern

In knapp zwei Wochen hat der Kanton Luzern einen Knigge für Migranten aus dem Boden gestampft. «An diese Regeln müssen sich alle halten», steht auf dem sechsseitigen Flyer, den das Gesundheits- und Sozialdepartement heute im Asylzentrum Hirschpark präsentiert hat. 

Darauf heisst es beispielsweise: «Körperkontakt findet nur zwischen Personen statt, die sich kennen, und es müssen beide einverstanden sein. Sexuelle Gewalt ist verboten. Dazu gehören auch unerwünschte Berührungen. Auch sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit Kindern unter 16 Jahren sind strafbar.» Piktogramme tragen zum besseren Verständnis bei. 

IMAGE-ERROR

Neben der Gleichberechtigung von Mann und Frau geht es um die Rechte von Kindern: «Gewalt gegen Kinder ist streng verboten.» Auch das öffentliche Leben ist Thema im Regelwerk: «Im Sommer oder bei Festen sind die Menschen für gewöhnlich leichter gekleidet.»

IMAGE-ERROR

Und auch ganz Allgemeines steht drin: Etwa, dass wir «Grüezi» und «Ade» sagen.

Hintergrund des Flyers sind die sexuellen Übergriffe an Silvester in Deutschland. «Wir erhielten etliche Reaktionen darauf», sagt Silvia Bolliger, Sprecherin des Gesundheits- und Sozialdepartements. Die Leute waren im Hinblick auf die bevorstehende Fasnacht in Sorge. 

Der Flyer wurde denn auch gezielt auf den Fasnachtsstart am 4. Februar produziert. Man wolle ihn aber in jedem Fall nachhaltig gestalten und auch nach der Fasnacht noch nutzen, heisst es beim Kanton. (mad)

Publiziert am 27.01.2016 | Aktualisiert am 01.02.2016
teilen
teilen
31 shares
55 Kommentare
Fehler
Melden
Lionel aka Ask Switzerland «So werden Flüchtlinge fair verteilt»

TOP-VIDEOS

55 Kommentare
  • Rolf-Alfred  Wanner Basel 28.01.2016
    So ein Witz! Ich könnt mich totlachen, wenns nicht so peinlich wäre. Und ihr genkt, dass diese sogenannten Flüchtlinge, sich an so Bildlibüechli halten? Was um gotteswillen träumt ihr nachts?
  • John  Fulton aus Lyss
    28.01.2016
    Der Versuch der Behörden, was Brauchbares zu machen, ist spürbar. Er scheitert aber an Krebsgeschwür politische Korrektheit. Die Asylsuchenden wissen genau, wie man sich verhalten sollte, denn in ihrer Heimat grapschen sie auch nicht jeder unter den Rock oder Burma, das hätte Folgen bis zum Ehrenmord. Das Problem ist, dass Kuffar Frauen für sie keine Rechte haben. Und sie wissen, dass ihnen kaum was passieren kann.
  • Rosa  Rot 28.01.2016
    Macht jemand oder eine Stelle, Behörde, Kanton etwas, ist es euch nicht recht. Und hinterher wird dann auch gemotzt, warum man nichts im Vorfeld nichts gemacht hat. Dieses ewige Nörgeln nervt echt.
    Luzern hat reagiert und in der kurzen Zeit bis zur Fasnacht immerhin etwas erstellt - ist doch besser als gar nichts. Diese Personen sind nun mal jetzt da, wie lange, wissen wir nicht. Immer an allem zu nörgeln bringt niemanden weiter.
    • Bruno  Di Renzo 28.01.2016
      Liebe Frau Rot,es geht auch darum was es Bezwecken soll und ob es Sinn macht,unsere Steuergelder aus dem Fenster zu schmeissen.Die schweizer Bevölker ist es langsam satt gegenüber den Asylanten immer schlechter da zu stehen.Wir zahlen Steuern,Arbeiten und müssen uns überall Anpassen(auch im Urlaub auf der Welt),vorallem müssen wir Schauen,das wir nach 45.Jahren Arbeit noch Durchkommen,anderseits bekommen die Asylanten für das nichts tun schon mehr.Der Unmut ist gross Frau Rot....
    • Peter  liška 28.01.2016
      Oder man sieht nicht alles mit einer Rosaroten Brille. Lesen sie mal Nachrichten aus Schweden, die haben ca. 1 Jahr Vorsprung....
    • Marco  Weber 28.01.2016
      Diejenigen "Schweizer" Die sich nicht anpassen wollen gehen dann nach Thailand! Ich finde auch das mann für all die faulen arbeitslosen die nicht arbeiten wollen das Geld aus dem Fenster wirft! Zumindest ist dies mit den Flyern ein Versuch! Ob es was bewirkt wird sich zeigen! Ist auf jedenfall besser als einfach nur zu jammern!
  • Roman  Hasler 27.01.2016
    Solange die Imame predigen man soll unverhüllte Frauen vergewaltigen nützt das herzlich wenig.
  • Graf  Fay 27.01.2016
    @ Herren Hanhart und Casanova, Sie beide sind die einzige hier, die beim schreiben noch klar überlegt haben. Und dafür erhalten Sie sehr viele negativ Daumen.
    Als ob nur Asylbewerber wenn überhaupt "grapschen" würden. Wenn es christliche Schweizer Männer tun ist es legitim.
    Diese hasserfüllten Kommentare hier geben einem ein mehr als mulmiges Gefühl.
    • carmensita  benzola aus zürich
      28.01.2016
      ich habe jahrelang in gastronomie gearbeiteit ich muss sagen das problematik immer da war ,ch männer haben immer eine verachtung gegen über frauen gehabt vorallem in der gastronomie wurden die frauen respektlos behandelt.. wenns mal streitterei gab wegen eine frau waren immer schweizer beteiligt..leider muss ich sagen das dieser massnahme absolut lecherlich ist diese menschen haben mehr respekt für menschen in allgemein als wir hier vorstellen können. freiwild ist nicht modern, im gegenteil...
    • Dani  Rosso 28.01.2016
      Die einen haben mulmiges Gefühl wegen den Kommentaren, andere wegen den Taten....Im übrigen ist es auch für Schweizer Männer nicht legitim... Als Info es gibt auch nicht christliche Schweizer Männer, hören sie mit dem Glaubenscheiss auf!!! Anstand und Respekt kennen keinen Glauben...ansonsten wäre ja eine sogenannte Integration von vorne herein nicht möglich!! Im übrigen finde ich es eine Frechheit den Opfern gegenüber wenn sie schreiben "... wenn überhaupt"! Stellen sie das etwa in Frage?
    • Graf  Fay 28.01.2016
      Herr Dani Rosso, also bei diesen Kommentaren hier schreibt niemand über die Opfer. Hier geht es nur einzig und alleine darum alle Flüchtlinge zu diskreditieren. Das stelle ich ganz klar in Frage und nur das.
      Von Männern belästigt und bedrängt zu werden ist ein Alptraum jeder Frau und dabei spielt es keine Rolle von wo der Mann oder die Männer kommen.
      Ich hoffe sehr auf Integration und zwar von allen Menschen die zu uns kommen.