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Es ist das meistverkaufte Kriegsspiel aller Zeiten. Am ersten Tag gingen allein in den USA und Grossbritannien 4,7 Millionen Exemplare über den Ladentisch.
Der verschlang bei der Produktion 200 Millionen Dollar – kein Wunder, wenn Hollywood-Komponist Hans Zimmer die Musik macht und Stars wie Bill Murray oder 50 Cent ihre Stimmen leihen.
Schweizer Nostalgie und Sprengstoff
Blick.ch-Leser Timo (16) sitzt gestern mit seinem Kollegen Fabio (16) vor dem Bildschirm. Im Modus «Suchen und zerstören» müssen die beiden Gamer eine virtuelle Bombe platzieren.
Dabei fällt ihnen ein Kleber auf, der die militärgrünen Behälter mit dem Sprengstoff ziert. Mit dem Zielfernrohr ihrer Waffe schauen Timo und Fabio genauer hin – und lesen «Central-Hotel Luzern». Deutsch und deutlich auf einem Bildchen mit Segelschiff, See und Bergen.
«Der Kleber ist auf jeder Bombe»
Die beiden Kriegsspiel-Zocker machen Screenshots von ihrer Entdeckung (siehe Diashow) und schicken die Bilder an die Leserreporter-Mailadresse 8989@blick.ch.
«Der Kleber ist auf jeder Bombe, wir habens extra kontrolliert», sagt Timo. «Und in Luzern gibt es wirklich ein Hotel Central gibt. Das ist doch schräg!»
«Wir machen keine Werbung»
Im Luzerner Hotel Central wird das Telefon abgenommen, obwohl es geschlossen ist. «Wir haben zu bis Anfang nächstes Jahr», heisst es.
Die Kleber im Kriegsspiel interessieren die Central-Leitung aber doch. «Wir wissen aber nicht, wie sie dort gelandet sind. Wir machen keine Werbung, schon gar nicht im Internet.» Das nostalgische Segelschiff-Sujet sagt der Frau am Apparat nichts: «Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so ein Bild veröffentlicht haben.»
Die unfreiwillige Bomben-Werbung schlägt kaum ein: «Ich glaube nicht, dass uns das etwas bringt», sagts, und wünscht einen guten Sommer.
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Grosse Kulisse für grosses Game: Die Kapellbrücke in Luzern schmücken den Trailer zur Rennsimulation «GT5». (ZVG)