Jetzt kommt der «Alptracker» Mit GPS statt Gewehr gegen den Wolf

Mit Peilsendern will eine Schwyzer Firma Schafherden besser schützen und die Aufsicht erleichtern.

Schwyzer Firma Tecsag will mit Alptracker-GPS gegen Wölfe helfen play
«Alptracker» sollen die Schafe beschützen.  KEYSTONE/Sigi Tischler

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Die Schwyzer Firma Tecsag testet eine neue Methode im Herdenschutz. Die Idee geht so: Jedes Schaf kriegt einen kleinen Peilsender – einen «Alptracker» – um den Hals.

Wenn sich mehrere Schafe rasch bewegen, wird der Hirte alarmiert. Möglicherweise kann der Peilsender bei einem Wolfsangriff künftig auch einen lauten Warnton ausstossen, um den Angreifer so zu vertreiben. 

Bessere Kontrolle

Der «Alptracker» soll aber nicht nur dem Schutz vor Wölfen dienen, sondern auch der besseren Herdenkontrolle. Im Moment tragen einige Schafe auf der Unteralp ob Andermatt UR die GPS-Sender zu Testzwecken.

Ernst Vogel, der Schäfer der Herde, meinte zu «SRF Regionaljournal»: «Wenn ein Schaf stürzt und sich verletzt, sucht man in den riesigen Weidegebieten teilweise tagelang vergeblich. Mit dem Sender weiss man jetzt sofort, wo ein vermisstes Schaf steckt.»

Batterie für einen ganzen Sommer

Die grösste Herausforderung für den Hersteller Tecsag waren die Batterien. Die müssen einen ganzen Sommer halten. Deshalb übermitteln die «Alptracker» ihre Position nur jede halbe Stunde – so konnten die Entwickler den Energieverbrauch tief halten

Der Hirte kann die übermittelten Daten auf einem Bildschirm sehen und so den Überblick über seine Herde behalten. (pfc)

Publiziert am 16.09.2016 | Aktualisiert am 16.09.2016
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  • Morgan  Schwab aus Bülach
    16.09.2016
    Die Schafe brauchen einen Hirt, Hütehund und des Nachts Ställe, begreift das mal endlich. Was anderes wird nichts nützen.