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Es war ein gewaltiges Spiel am 13. April. Voller Gewalt neben dem Rasen. Nach dem Cup-Halbfinal FC Luzern gegen den FC Sion eskalierte die Situation. Prügelnde Fans gingen aufeinander los, Petarden wurden geworfen (Blick.ch berichtete).
Der FC Luzern reagierte. Und suchte mittels Fahndungsbilder die Hooligans. Mit Erfolg. Bald waren die 27 Prügel-Fans gefunden. Und die sollen nun blechen.
40000 Franken Busse muss der Verein laut «Neue Luzerner Zeitung (NLZ)» zahlen. Davon stellt er 27000 Franken den Hooligans in Rechnung: Macht 1000 Franken pro Kopf. Die Fans, welche «nur» das Spielfeld betreten haben, müssen kleinere Summen zahlen. Die Pöbler, welche sich freiwillig gemeldet haben, kriegen keine Schadenersatzforderungen.
Ausserdem hat der Club gegen die Männer Stadionverbote zwischen zwei und drei Jahren ausgesprochen. Mehr als 20 Fans kriegen zudem ein Rayonverbot aufgebrummt.
Weiterhin fehlt aber jede Spur von dem Fan, der beim Barrage-Rückspiel gegen den FC Lugano eine Petarde geworden hat. Zu dessen Überführung hat der FC Luzern eine Belohnung von 3000 Franken ausgesprochen. So hofft, der Verein, den Werfer endlich zu finden.
Der Schweizerische Fussballverband (SFV) begrüsst den Schritt des FC Luzern: «Das ist ein klares Signal, das potenzielle Nachahmer abschreckt», sagt der SFV-Sicherheitschef Ulrich Pfister gegenüber der «NLZ». (spj)