Hallenbad Luzern Bub (†4) stirbt nach Badeunfall

LUZERN - Ein vierjähriger Bub ist in Luzern drei Tage nach einem Badeunfall im städtischen Hallenbad im Spital gestorben.

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Hier im Hallenbad auf der Luzerner Allmend ertrank der Bub (†4). Google Streetview

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Das Kind war unbeaufsichtigt in ein Lernschwimmbecken gesprungen. Danach trieb es einige Zeit unbemerkt unter Wasser, bevor es geborgen wurde.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag im Hallenbad auf der Luzerner Allmend, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Das Kind war mit seinem Vater und einem Geschwister im Bad. In einem unbeaufsichtigten Moment sei der Knabe ins 1,25 Meter tiefe Becken gesprungen.

Er wurde nach einiger Zeit im Wasser treibend entdeckt und geborgen. Dann wurde er reanimiert. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Spital. Die Angehörigen wurden die Notfallseelsorge betreut.

Die genauen Umstände des Unfalls sind unklar. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Laut Angaben des Hallenbads befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwei Bademeister vor Ort. Insgesamt zählte das Hallenbad gegen 150 Gäste. (SDA/stj)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 30.11.2016
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8 Kommentare
  • Nicole  Zurbuchen aus Wald
    12.10.2016
    Ich bin der Ansicht, dass ein 4-Jähriger noch zu klein ist, als dass man ihn unbeaufsichtigt im Schwimmbad herumtollen lassen sollte - auch wenn das Wasser nicht sonderlich tief ist. Dass das Kind eine Weile leblos auf dem Wasser trieb, zeigt ja, dass sich die Eltern nicht kümmerten. Vermutlich waren sie einfach froh, mal ihre Ruhe vor dem Goof zu haben und gemütlich einen Kaffee trinken zu können oder so. Doch dann sollten sie auch über das Geschehene, das sie ja bewusst in Kauf nahmen, jammern
  • Peter  Weber 12.10.2016
    Was machten die 2 Bademeister zur Unfallzeit genau? Offenbar nicht Schwimmbecken überwachen. Im "Arbeitszimmer" Internet surfen vielleicht?
    • Karen  Mind 12.10.2016
      Waren Sie vor Ort? Einen 4jährigen im Hallenbad müssen die Eltern beaufsichtigen und die Bademeister sind keine Kindermädchen. Wünsche den Hinterbliebenden viel Kraft.
  • drafi  schweizer aus berg
    12.10.2016
    er wurde nach einiger Zeit, das sagt eigentlich schon viel aus über die Sorgfaltspflicht, einen vierjährigen sollte man nun nicht unbeaufsichtigt in einem Schwimmbad herumtollen lassen, da ist die Gefahr einfach zu gross dass etwas passiert, fraglich auch was da zwei Bademeister nützen, es ist traurig und nicht wieder gutzumachen, der Vater wird ein Leben lang damit umgehen müssen, noch schlimmer für das Geschwister, wenn es denn älter ist und dies alles miterleben musste,
    • Daniel  Plüss aus BASEL
      12.10.2016
      Kann dem was Sie schreiben eigentlich nur beipflichten und es ist mir unerklärlich weshalb so viele "Daumen nach unten" !!
      Ich habe selber Zwillinge und wir gingen und gehen immer noch sehr oft schwimmen im Hallen - oder Freibad. Und als Aufsichtsperson ist das halt stressig seine kleinen Jungs dauernd im Blickfeld zu haben...da ist keine Zeit für Handy etc. Darum hätte sowas bei mir auch gar nie vorkommen können. Sowas ist unverzeihlich und liegt alleine in der Verantwortung des Vaters-PUNKT.
    • Werner  Tschannen 12.10.2016
      @Daniel Plüss: die vielen ,,Daumen nach unten,, sind einfach erklärt: heutzutage gibt es zu viele die es besser wissen und doch keine Verantwortung übernehmen können.
  • Michael   Frey 12.10.2016
    Etwas schlimmeres, als ein Kind auf solch tragische weiße zu verlieren, gibt es nicht. Mir fehlen die Worte.
    • Nicole  Zurbuchen aus Wald
      13.10.2016
      Leider verstehe ich Ihren Kommentar nicht bzw. ich verstehe nicht, weshalb Sie es schlimmer finden, wenn ein Kind auf diese Weise stirbt als z.B. durch Krebs oder eine Naturkatastrophe. Mir tun Eltern, die am Tod des Kindes unschuldig sind viel mehr leid. Es geht vielen Menschen so, dass sie für ihre Fehler bezahlen müssen, so ist das Leben nun mal. Es ist zu hoffen, dass die Eltern daraus etwas gelernt haben und sich in Zukunft besser um ihre Kinder kümmern.