Er verging sich an sechs Frauen Krienser Taxi-Vergewaltiger ist HIV-positiv

Der Taxifahrer, der in Kriens eine Austauschschülerin vergewaltigt hat, verging sich an fünf weiteren Frauen. Zudem ist er HIV-positiv.

Taxi-Vergewaltiger aus Kriens ist HIV-positiv und hat weitere Opfer play
Dem Taxifahrer werden weitere vergleichbare Delikte vorgeworfen.

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Im März soll der selbstständige Taxifahrer N.K.* (43) eine australische Austauschschülerin vergewaltigt haben (BLICK berichtete). Seit dem 24. Mai sitzt der Pakistani in Untersuchungshaft. Jetzt wird klar, dass der Mann HIV-positiv ist und ihm weitere vergleichbare Delikte vorgeworfen werden. 

Mindestens fünf weitere Fälle

«Dank intensiven Ermittlungen können wir ihm mindestens fünf weitere Fälle nachweisen», sagt Simon Kopp, Sprecher der Staatsanwaltschaft, zur «Luzerner Zeitung». Diese Vorfälle hätten sich in den Jahren 2010, 2012 und 2016 ereignet.

Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es dabei aber zu keiner Vergewaltigung. Vorgeworfen werden dem Mann hingegen sexuelle Nötigung und sexuelle Belästigung. Bei den Opfern handelt es sich um junge Frauen aus der Region Luzern. 

Keine HIV-Übertragung

Da N.K. HIV-positiv ist, untersucht die Staatsanwaltschaft auch, ob er weitere Personen angesteckt hat. Konkret stehen acht Personen im Fokus der Ermittlungen. Mit diesen Frauen hatte der Mann intimen Kontakt, wobei er seine Erkrankung verschwieg. Das erfüllt den Tatbestand der versuchten schweren Körperverletzung. Alle Opfer haben sich testen lassen – glücklicherweise hat sich niemand angesteckt. Der nicht eingebürgerte, aber seit 20 Jahren in der Schweiz lebende Pakistani ist teilgeständig. (pfc)

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 21.09.2016 | Aktualisiert am 15.10.2016
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9 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    21.09.2016
    Und seit wievielen Jahren ist der Typ mit unserem Gesetz in Konflikt und lebt dennoch noch immer hier?
  • Artur  Nuttli , via Facebook 21.09.2016
    Im ersten Satz steht "soll" das ist noch weit weg von "ist". Zuerst muss es zu einer Anklage und Rechtsspruch kommen, bevor man ihn als Täter bezeichnen kann. Hier geht es nicht um Täterschutz, wenn er dies gemacht hat, muss man ihn bestrafen. Zweitens ist HIV eine Immunschwäche-Krankheit und somit kein direkter Überträger, mehrere Studien belegen das es erst zu einer Übertragung kommt, wenn die betroffene Person eine Immun-Schwächung besitzt.
  • Michael  Egger aus Hochfelden
    21.09.2016
    Dann geht es ja jetzt zurück nach Pakistan; aufgrund des pfefferscharfen Gesetzes (Gegenvorschlag) zur SVP Durchsetzungsinitiative?
  • Reinhold  Hueber - Mayer aus Phi Phi,
    21.09.2016
    Und was ist mit dem Fall der jungen Frau aus Emmenbrücke, schon darauf angesprochen oder untersucht. Mehrfach Täter könnte auch hier möglich sein. Sind ja nur etwa 10 Kilometer voneinander entfernt.
  • Daniel  Nussbaum 21.09.2016
    Ich bin dafür, solchen Personen, die es in diesem Leben mit Sicherheit niemals lernen werden, eine Chance auf ein neues Leben zu geben: in einem Re-Inkarnierungszentrum. Weil ich nicht will, dass meine Steuergelder für solche Leute 6-stellig verschleudert werden.