Angst in Sörenberg Dieser Berg droht ins Tal zu rutschen

SÖRENBERG - Mehr als 10 Millionen Kubikmeter Gestein rutscht langsam ins Tal. Für 18 Millionen Franken sollen die Menschen geschützt werden.

  • Publiziert: 07.10.2012
  • Von Niklaus Wächter
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Die Luftaufnahme bringt es an den Tag: Der Berg ob Sörenberg droht zu rutschen. Für 18 Millionen Franken wird er jetzt gesichert.

(reportair.ch)

Der grösste Luzerner Ferienort Sörenberg wird von einem gewaltigen Bergrutsch bedroht. Damit der Berg bleibt, wo er ist, braucht es 18,15 Millionen Franken: Dämme, Brems- und Rückhalteelemente sollen die Talbewohner schützen.

Geologische Untersuchungen ergaben: Eine Masse von 10 bis 15 Millionen Kubikmeter Gestein rutscht langsam auf das Tal zu, drei bis neun Zentimeter sind es im Jahresschnitt. Das geht schon seit langem so.

Das Laui-Gebiet, wie die Zone ob Sörenbergheisst, sei «prähistorisches Bergsturzgebiet», sagen Geologen.

Bis Ende 2013 sollen die Sicherungsmassnahmen abgeschlossen sein. Die Gefahrenzone wird seit einigen Jahren penibel überwacht, Bauvorhaben unterliegen strengen Auflagen. Eine grössere Pension im Gefahrengebiet soll gar abgerissen werden.

Beliebteste Kommentare

  • Ingmar  Opitz , via Facebook
    Wenn ich auf diesem Foto die Abrisskannte betrachte und die davorliegenden Felsmassen sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese 18 Mio. für mehr als nur kurzfristige Massnahmen reichen. Dieser Berg wird in den kommenden Jahrzehnten bestimmt noch dutzende Millionen verschlingen und dann irgend wann doch herunterkommen. Die Natur kann man nicht aufhalten.
  • fritz peter  friedli , utzenstorf
    Kein Geld mehr für Sicherung und weitere Prähistorische Massnahmen denn ihr wisst wir brauchen das Geld für die verfehlte Flüchtlings Industrie. Die Talbewohner einfach auf eigene Kosten umsiedeln, ins Mittelland wo noch genügend Platz vorhanden ist.

Alle Kommentare (5)

  • Ingmar  Opitz , via Facebook
    Wenn ich auf diesem Foto die Abrisskannte betrachte und die davorliegenden Felsmassen sehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese 18 Mio. für mehr als nur kurzfristige Massnahmen reichen. Dieser Berg wird in den kommenden Jahrzehnten bestimmt noch dutzende Millionen verschlingen und dann irgend wann doch herunterkommen. Die Natur kann man nicht aufhalten.
    • Armella  Heller Baltensperger , via Facebook
      dieser berg *kommt nicht das erste mal.
      da hat sich vor vielen jahren einer eine goldene nase verdient, als er den m2 für wenige rappen verkauft hatte......
      nenne jetzt bewusst keine namen!
      • 07.10.2012
      • als Kommentar auf Ingmar  Opitz
      • 72
      • 19
  • Dino  Boss , Winterthur
    Zuerst Einzonen, dann bauen was das Zeugs hält, dann jammern wegen gefährlichem Gebiet und der Bund hilft beim Bau von Sicherungsmassnahmen. So einfach ist das in vielen Berggebieten.
  • Andreas  Zehnder , Oberwil-lieli
    Kein Problem es sind nur Schweizer in Gefahr. Und erst noch Bergler. Da braucht es keine sozi-Hilfe. Da setzen sich diese nicht ein
  • fritz peter  friedli , utzenstorf
    Kein Geld mehr für Sicherung und weitere Prähistorische Massnahmen denn ihr wisst wir brauchen das Geld für die verfehlte Flüchtlings Industrie. Die Talbewohner einfach auf eigene Kosten umsiedeln, ins Mittelland wo noch genügend Platz vorhanden ist.

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