
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Es ist ein Horror-Unfall: Eine Frau springt bei Baar von der Brücke auf die Autobahn. Ein Wagen rast in die Todesspringerin. Es kommt zu weiteren Unfällen, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wird (Blick.ch berichtete).
Bisher ist die genaue Identität der Frau nicht geklärt. Gestern Abend bat die Kantonspolizei Zug um Mithilfe. Sie sucht Zeugen für das Autobahn-Drama vom Mittwochabend.
Personen, welche die Frau vor 19 Uhr auf der Brücke beobachten konnten, sollen sich melden. Oder Autofahrer, die auf der A4a unterwegs waren, als die Frau von der Brücke sprang und überrollt wurde.
Identifizierung dauert Wochen
«Die Identifizierung der Leiche im Institut für Rechtsmedizin könnte noch Wochen dauern», sagt Kapo-Sprecher Marcel Schlatter heute Morgen zu Blick.ch.
Dabei meint er unter anderem DNA-Analysen, die belegen sollen, wer die Frau wirklich war. «Wir gehen aber davon aus, dass es eine Schweizerin aus dem Kanton Zug war», so Schlatter.
Kein Abschiedsbrief
Und das Motiv für den tödlichen Sprung von der Autobahn-Brücke? «Bis jetzt deutet alles auf Selbstmord hin», sagt der Polizeisprecher. Allerdings fehlen bisher Hinweise, wie ein Brief.
Der 58-jährige Autofahrer, dessen Wagen sich bei einem Ausweichmanöver überschlug, ist laut dem Polizeisprecher immer noch im Spital: «Er hat schwere Rückenverletzungen.» (dip)