Der Kanton bezahlt die Flüge Urner Bergler pendeln mit dem Heli

ALTDORF - Ist im Kanton Uri die Strasse von Wassen nach Meien wegen Lawinengefahr gesperrt, steht für Pendler auch diesen Winter ein Helikopter bereit.

Bildschirmfoto 2016-11-15 um 09.24.04.jpg play
Abgeschiedenes Bergdorf am Sustenpass: Meien. meiental.ch

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Dicke Post in Hochdorf LU Frau täuschte Raubüberfall nur vor
2 Im Hoch-Ybrig Tourenskifahrer von Lawine verschüttet
3 Toyota-Lenker (78) blieb zwischen Barrieren stecken Zug rammt PW in...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

Heli oder Hotel? Vor dieser Entscheidung stehen die Meientaler auch in diesem Winter – falls die Strasse in ihr Bergdorf wegen Lawinengefahr gesperrt ist und sie nach der Arbeit im Tal Feierabend haben.

Denn wenn der Helikopter am Abend witterungsbedingt nicht nach Meien zurückfliegen kann, werden die Pendler in Hotels in Wassen untergebracht.

Wie schon in den vergangenen Wintern übernehme der Kanton die Kosten für die Helikoptertransporte vom Meiendörfli nach Wassen und zurück sowie für allfällige Übernachtungen, teilte die Urner Baudirektion heute mit. Sie sei überzeugt, dass damit den Meientalern das Leben im Winter erleichtert werde.

Auch der Besamer fliegt durch die Lüfte

Der Helikopter wird eingesetzt, wenn die Strasse ins Meiental wegen Lawinengefahr oder Schneerutschen gesperrt ist. Die Pendler können sich bei der Gemeindekanzlei Wassen melden. Diese organisiert den Helikoptertransport, der auch dem Arzt, der Spitex, der Hebamme oder in dringenden Fällen dem Tierarzt und dem Besamer zur Verfügung steht.

Das auf 1300 Metern Höhe gelegene Meiendörfli liegt an der Sustenpassstrasse. Im Meiental wohnen rund 60 Personen. Die Strasse nach Wassen ist im Winter im Schnitt während rund einer Woche gesperrt. 2014 war aus finanziellen Gründen auf den Bau einer Winternotstrasse verzichtet worden. (SDA/bih)

Publiziert am 15.11.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016
teilen
teilen
0 shares
6 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

6 Kommentare
  • Jean-Pierre  Hubschmid aus Bülach
    15.11.2016
    Sabi ist kein Neider, sondern er erfreut sich, dass er weiss wohin seine Steuer fliegen.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    15.11.2016
    Nachdem die assozialen Seelisberger dem Kanton Geld gespart haben wird es nun für unökologische Heliflüge in den Wind geblasen. Was haben die Bergler vor 70zig Jahren gemacht als noch keine Helis gab? Die Urner sind doch die klassischen Traditionalisten, früher ging es ja auch heute offensichtlich nicht mehr.
    • Fritz  Blasimann 15.11.2016
      Vor 70 Jahren gab es noch keine Globalisierung und man fand noch Arbeit im Dorf.
  • Sabi  Limmar 15.11.2016
    Ich liebe es, wenn meine Steuergelder verflogen werden!
    • Hans-Ulrich  Höhener aus Rheineck
      15.11.2016
      Sabi Limmar, Mittleid gibt es um sonst, Neid muss man sich verdienen.
    • Charly  aus Belp
      15.11.2016
      Falsch, hier geht es um Leben im eigenen Land, genau für uns bezahle ich Steuern und nicht für die vielen Milliarden die irgendwo durch unsere Regierung in den Sand gesetzt wird ( wie die 11 Milliarden)