Das sagt Leuenberger im Neat-Tunnel

  • Publiziert: 16.06.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

AMSTEG UR – Anlässlich der Durchschlagsfeier beim Teilstück Erstfeld-Amsteg des Gotthard-Basistunnels hat Bundesrat Moritz Leuenberger das «längste Weltwunder» gepriesen.

«Wir haben ein grosses Etappenziel erreicht vor dem letzten Durchbruch zum längsten Tunnel der Welt», sagte Leuenberger. Man feiere den letzten Etappenzieg vor dem Gesamtsieg.

Es handle sich um einen Sieg der Mineure, so der Verkehrsminister weiter, aber auch um einen Sieg der Demokratie. Das Volk habe immer wieder bestätigt, dass die Güter auf der Schiene und nicht auf der Strasse durch die Alpen transportiert werden sollten.

Auch wenn die Schweiz nicht in der EU sei, arbeite sie mit am Aufbau der Infrastrukturen Europas, sagte Leuenberger. «Wir rufen unseren Freunden zu: Imitiert uns!» Ohne Verlagerungspolitik würden sie kläglich ersticken im Stau der Lastwagen.

Es sei auch ein Sieg der Taten über Worte. Über Alpentunnel werde viel geredet. Aber am Brenner gehe noch nicht viel, in Lyon noch weniger.

Schliesslich handle es sich auch um einen Sieg des Willens über die Zweifler und Nörgler. Leuenberger: «Ist der Berg noch so hoch und ist der Stein noch so hart: Wo ein Wille, ist ein Weg. Wir können es, weil wir es wollen.» (SDA)

play «Hier wird etwas verwirklicht!» Bundesrat Moritz Leuenberger ist stolz auf das «längste Weltwunder, das hier in der Schweiz» steht. (SF)

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