Damit sie einen Job bekommen Schwyz zahlt Migranten Fahrstunden

SCHWYZ - Die SVP kritisierte, dass zwei Migranten im Kanton Schwyz Autofahrstunden bezahlt wurden. Damit spare man Sozialhilfe, kontert die Regierung.

Der Autolenker muss mit einer hohen Busse rechnen (Symbolbild) play
Bessere Jobaussichten dank Fahrausweis: Im Kanton Schwyz erhielten Migranten Geld für die Fahrschule. Keystone

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Die Schwyzer Regierung hat die Finanzierung von Fahrstunden für Migranten für deren berufliche Integration verteidigt. Es handle sich bei der Massnahme um eine Ausnahme, die im Kanton in zwei Fällen angewandt worden sei.

Die eine Person habe danach eine definitive Anstellung gefunden und sei seither nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen, hält die Regierung in einer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine Anfrage der SVP aus dem Kantonsparlament fest. Die andere Person befinde sich noch im Integrationsprozess.

Die Kantone erhalten vom Bund pro anerkanntem Flüchtling und vorläufig aufgenommener Person eine Integrationspauschale von 6000 Franken. Eingesetzt werden diese Gelder in erster Linie für die Sprachförderung und die Integration in den Arbeitsmarkt.

SVP-Kantonsrätin Bernadette Wasescha kritisiert in ihrem Vorstoss eine Diskriminierung gegenüber Schweizer Bürgern. Diese müssten Kosten für Fahrschule oder Weiterbildung selber bezahlen.

Der Regierungsrat hingegen erklärt, ohne die anfänglichen Unterstützungen würden es viele Migranten nicht schaffen, wirtschaftlich unabhängig zu werden. Dies käme den Staat auf die Länge ein Vielfaches teurer zu stehen. (SDA)

Publiziert am 07.01.2016 | Aktualisiert am 07.01.2016
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  • jürg  frey aus teufen
    07.01.2016
    Staatssteuern auf Sperrkonto zahlen und wenn der Spuk vorüber ist freigeben. Das da Parteien mit grossen Sprüchen noch nicht drauf gekommen sind. Wenn dem Staat das Geld nämlich fehlt, stellt er solche Dinge von selber ein! Im Alleingang kann man das nicht durchziehen, aber im grosser Gemeinschaft wohl. Aber Schweizer und Gemeinschaft, ist so ein Ding?
  • Mike  Studer 07.01.2016
    Die Regierung begründet dies mit dem Argument, dass wenn jemand eine Stelle findet, die Sozialhilfe nicht belastet wird. Nun, grundsätzlich schon richtig. Setzt allerdings voraus, dass niemand anders damit seine Stelle verloren hat aber soweit hat man dann wohl nicht mehr gedacht...
  • Thomas  Lendi aus Tuggen
    07.01.2016
    Ich verstehe dass nicht mehr. Der eine hat zwar arbeit o.k aber der andere nicht. Meine Freundin wollte als sie arbeitslos war, die LKW Prüfung machen, wsr bereit die hälfte selber zu zahlen. Die andere wollte sie vom RAV zahlen lassen. Nix da kein Rappen. Sie hat keinen Beruf erlernt leider, dies hätte ihr Wert enorm gesteigdrt. Oder gehen sie als Arbeitsloser Schweizer auf das Sozialamt weil sie Einstelltage haben. Vergessen Sie es die antwort: so lange nicht sicher ist ob leistungen kommen...
  • Be  At , via Facebook 07.01.2016
    Die Kosten dafür könnte man ja auch zurückfordern.....
  • Werner  Bieinisowitsch aus Sant Jordi
    07.01.2016
    Bekommt ein Schweizer Sozialhilfe, muss er alles bis zum letzten Rappen zurückzahlen, sobald er wieder "auf eigenen Füssen" steht. Wie ist das denn bei den Migranten? Es wäre mal interessant für das Volk, ob dort die Rückzahlung auch verlangt wird.