Blutrache am Ehemann des Opfers? Bruder der verletzten Filialleiterin sitzt in U-Haft

Neue Erkenntnisse bei der Bluttat von Perlen LU. Der jüngere Bruder der angeschossenen Frau sitzt in U-Haft. Was hat er mit dem Tod des Ehemanns und Schützen zu tun?

  • Publiziert: 09.05.2012

Margita (27) will ihren Ehemann Martin P.* († 33) am Montagabend verlassen. Sie geht zu ihrer Familie, zu ihrer Mutter Gsyste T.* (50).

Ehemann Martin P. taucht auf, nach einem hitzigen Streit schiesst er mehrmals auf Margita und Gsyste!  

Er rennt nach draussen, wird dort später tot gefunden – erschossen. Was ist geschehen?

Bruder verfolgt den Ehemann

Die beiden Brüder von Margita verfolgen Martin P. nach der Bluttat.

Jetzt kommt aus: Der jüngere Bruder (22) bleibt in U-Haft. Es gibt Zeugenaussagen, die besagen, dass der Bruder neben dem Schützen stand, als dieser bereits am Boden lag. Danach habe man einen Schuss gehört! Und: Die Behörden hätten Fingerabdrücke auf der Waffe sichergestellt.

Kurt Graf, Sprecher der Kantonspolizei Luzern bestätigt gegenüber BLICK: «Es wird untersucht, ob das Opfer sich selber erschossen hat, oder ob der in U-Haft sitzende Mann ihn erschossen hat.»

Margita und ihre Mutter liegen immer noch schwer verletzt im Spital. Der Zustand von Gsyste T. ist stabil. Margita aber kämpft im Kantonsspital Luzern um ihr Leben.

Alle Kommentare (4)

  • Claudia  Boesch
    Wenn war es eine Handlung im Affekt und sicher keine Blutrache. Wenn man gerade seine Mutter und seine Schwester am Boden gesehen hat und nicht weiss ob sie noch leben handelt nicht mehr logisch. Da ist nur noch der Überlebensinstinkt da.
    • 10.05.2012
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  • Jocelyne  Schaub , via Facebook
    Nach meiner Meinung ging das in Richtung Notwehr, schliesslich hatte der Täter vor den Augen der Brüder grade Mutter und Schwester erschossen und schlussendlich wurde somit der Mörder kampfunfähig gemacht, was der Sicherheit aller dient!!! Hätte jemand Breivik so ausgeschaltet wäre er heute ein Held!!! Wenn sie das wirklich getan haben , dann bin ich der letzte der ihnen das in dieser Situation übel nehmen kann.
    • 09.05.2012
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  • Doris  Stucki , Cambrils , via Facebook
    WIESO BLUTRACHE???????
    Noch wenn einer der Brüder auf den Ehemann geschossen hat,dan würde ich das Affekttat bezeichnen! den für einen Racheplan zuschmieden hatte er gar nicht die Zeit. In einer solchen Fürchterlichen Situation kann einer nicht mehr klar denken und richtig Handeln. Das soll den Tod des Ehemannes nicht gutheissen, jedoch auch nicht einen Menschen in einer Ausnahmesituation dann wie einen Blutrache-killer in Frage zu stellen. Bitte lieber Blick bleibt mit euren Ausdrücken ein bischen auf dem Tepich und denkt eine Sekunde an das KIND das in einigen Jahren diese Artikel liest. Den es ist das Wahre Opfer !!!!
    • 09.05.2012
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  • beat  pfenninger
    Kann sein das er sich selbst erschossen hat,und der Bruder nahm aus Neugier die Waffe in die Hand.???
    • 09.05.2012
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