Kein «Keineken»: Bierriese stoppt Obwaldner Brauzwerge
SARNEN – Der Engelberger Verein Keineken darf kein Bier unter der Marke «Keineken» anbieten. Das hat das Kantonsgericht Obwalden verfügt. Heineken freuts.
Aktualisiert um 16:39 | 14.01.2010

Versiegelt: Die Obwaldner Polizei hat die Garagen von Präsident Conrad Engler verschlossen und versiegelt. (ZVG)
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Zum Jahrestag der Übernahme der Luzerner Brauerei Eichhof durch Heineken hatte der Engelberger Verein im letzten Sommer das «Keineken»-Bier lanciert. Der Bierriese reagierte empfindlich. Er setzte die Räder der Justiz in Bewegung und liess sofort alle 1200 Flaschen «Keineken» beschlagnahmen.
Die Marke «Heineken» wurde verletzt
Bereits am 28. August erliess das Kantonsgericht Obwalden vorsorgliche Massnahmen gegen «Keineken». Mit der jetzigen Verfügung wurde diese Massnahmen bestätigt. Das Gericht erachtete eine Verletzung der Marke Heineken als «glaubhaft».
Dem Verein Keineken wird demnach verboten, unter dem Zeichen «Keineken» Bier anzubieten, zu verkaufen, zu bewerben, zu importieren, zu exportieren oder sonst wie in Verkehr zu bringen oder zu diesem Zweck zu lagern. (SDA/b35)
Die Marke «Heineken» wurde verletzt
Bereits am 28. August erliess das Kantonsgericht Obwalden vorsorgliche Massnahmen gegen «Keineken». Mit der jetzigen Verfügung wurde diese Massnahmen bestätigt. Das Gericht erachtete eine Verletzung der Marke Heineken als «glaubhaft».
Dem Verein Keineken wird demnach verboten, unter dem Zeichen «Keineken» Bier anzubieten, zu verkaufen, zu bewerben, zu importieren, zu exportieren oder sonst wie in Verkehr zu bringen oder zu diesem Zweck zu lagern. (SDA/b35)
Das sagen Blick.ch-Leser
- Mansueto Spigaglia, Ponte Cremenaga - 19:38 | 14.01.2010
- » Konsequent bleiben und statt "Keinecken" zukünftig kein Heinecken trinken! Bierkenner tun dies schon lange - ausser sie haben riesig Lust auf aromatisiertes holländisches Brackwasser. Schmeckt in etwa wie was bei Hürlimann früher aus dem Marstall die Pissrinne runter floss.
- daniel schläpfer, Lichtensteig - 18:23 | 14.01.2010
- » Jetzt kommt mir endgültig die Galle hoch!! Inwelchem Land leben wir eigenttlich?? Wegen 1200 Flaschen wird einer Handvoll non profit-pionieren der Hahn zugedreht? Kann es ja wirklich nicht sein,oder was?! kann ich kaum glauben.
- Rolf Nussbaum, Kloten - 17:25 | 14.01.2010
- » Richtiger Entscheid! Wirklich ein dummer Witz gewesen einfach ein geschützter Name mit dem gleichen Produkt ärgern zu wollen. Es hätte genügend andere "lustige" Name gegeben, aber jetzt haben sie viel Arbeit und Geld für eine blöde Provokation verloren!
- Sacha Sehringer, Staufen - 17:25 | 14.01.2010
- » Dann sollte aber auch der Begriff "Premium" auf der Heineken-Flasche entfernt werden, wegen arglistiger Täuschung des Kunden, aber auch wegen Etikettenschwindels. Es kann nicht sein, das diese Stinkpfütze (Tests haben es eh erwiesen) auch noch als hochwertig verkauft wird.
- Bernhard Leutwiler, Bösingen - 17:11 | 14.01.2010
- » Heineken ist sich wohl bewusst dass sein eigenes bier bestenfalls als pflanzendünger brauchbar ist und hat angst vor einem besseren Bier, welches nicht aus dem eigenen Konzern kommt. ansonsten würden sie wohl kaum alle guten Bierbrauer, die sie in der Schweiz kriegen können, aufkaufen...
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