Beziehungstat in Zug Mann (88) erschiesst Ehefrau (†87)

Ein älteres Ehepaar wollte in Zug gemeinsam aus dem Leben scheiden. Doch der Mann überlebte.

Mann erschiesst Ehefrau in Zug: Polizei geht von gemeinamen Suizid aus play
Der Mann wollte sich das Leben nehmen – überlebte jedoch. ALESSANDRO DELLA VALLE

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Eine 87-jährige Frau ist am Donnerstag kurz vor 15 Uhr tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Ihr Ehemann befand sich ebenfalls in der Wohnung. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

Nach ersten Erkenntnissen hat der 88-Jährige seine Ehefrau erschossen und wollte sich anschliessend selber das Leben nehmen. Der Mann überlebte jedoch. Er wird medizinisch betreut. Die Polizei geht von einer «gemeinsamen suizidalen Absicht» aus.

Die Umstände der Tat seien Gegenstand der weiteren Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden vom Freitag weiter. Angehörige der Verstorbenen hatten die Polizei alarmiert. (SDA)

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
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5 Kommentare
  • Annemarie   Setz 22.10.2016
    Mir tut dieser Mann unendlich leid. Ich glaube nicht an eine sogenannte Beziehungstat, sondern als einen Wunsch nach Beendigung des gemeinsamen Lebens, das - man weiss ja die Hintergründe nicht- für die beiden zu schwierig geworden war.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    21.10.2016
    Beziehungstat? Weshalb nennt man sowas nicht als das was es ist? Die Beziehung war doch für wahre Liebende vorbildlich gut sonst wäre es doch nicht soweit gekommen?
    Ich nenne diese Tat "Überdrusssuizid" die Beziehung spielt also weniger eine Rolle ausser es sei denn, dass man gemeinsam gehen will solange man den Zeitpunkt selbst wählen kann und die Kraft für den Akt aufbringen kann.
    Eigentlich bedauerlich, dass es nicht für beide geklappt hat, aber mein Verständnis beinhaltet auch den Respekt.
  • Eugen  Inauen 21.10.2016
    Dabei gibt es doch treffsichere Waffen, auch fuer Alte
    wenn sie Zittern oder die Kraft nicht mehr haben
    zum abdruecken. Der wird sicher alles Geld
    aufgebraucht haben, jetzt muss der
    Staat schauen wie es weiter geht.
  • Michel  Wehner aus Bohol
    21.10.2016
    Und was passiert mit dem alten Herrn nun? Wird er zu vorsätzlichen Mord verurteilt und dann künstlich am Leben erhalten damit der die Strafe absitzen kann? Gibt es bereits Alters- und Pflegeheime mit angeschlossenem Gefängnis? Fragen über Fragen.
  • drafi  schweizer aus berg
    21.10.2016
    wenn es denn die Absicht war gemeinsam aus dem Leben zu scheiden ist es für den der die Tat ausübt und dann überlebt wahrscheinlich das schlimmste was demjenigen passieren kann, jetzt ist er alleine und wird für den Rest seines Leben damit klarkommen müssen, und ich bezweifle ob das in dem alter möglich ist, traurige Geschichte