Betrunkener (18) kletterte in Zug auf Lok: «Ich hörte einen Knall und fand einen brennenden Mann»

Am Bahnhof Zug ist es in der Nacht auf gestern zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen: Ein junger Mann stieg auf eine Lok und ging in Flammen auf.

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Retter Robert Kocsis: «Der Verletzte war ansprechbar.» 8989 Leserreporter

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Ein junger Mann hat sich in der Nacht auf gestern zu einem gefährlichen Leichtsinn hinreissen lassen: Der 18-Jährige kletterte am Bahnhof Zug auf einen Triebwagen. Dabei sprang ein Funke von der Stromleitung auf ihn über – der Mann wurde brennend aufs Perron katapultiert.

Robert Kocsis (47), Angestellter einer Sicherheitsfirma, hielt sich zusammen mit einer Kollegin in der Nähe auf. «Wir haben einen riesigen Knall gehört», sagt er zu BLICK. «Dann fanden wir den brennenden Mann, der auf dem Perron lag.»

Die beiden Sicherheitsleute reagierten blitzschnell und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher. Kocsis: «Der Verletzte war ansprechbar und erklärte, er habe betrunken eine Abkürzung nach Hause nehmen wollen.»

Die beiden Retter alarmierten Sanität und Polizei.

Eine Sprecherin der Kantonspolizei Zug bestätigt den Vorfall. Der in Zug wohnhafte Schweizer wurde schwer verletzt und mit der Rega ins Spital gebracht. (noo)

Publiziert am 12.02.2016 | Aktualisiert am 12.02.2016
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31 Kommentare
  • Daniel  Hofmann 12.02.2016
    Nur schimpfen bringt jetzt auch nichts mehr, besser man klärt die Leute auf. Viele Leute wissen nicht, dass bei Spannungen von 15000 Volt es keine Berührung braucht, sondern bei einem halben Meter oder sogar mehr es zu einem Lichtbogen kommen kann, welcher in der Regel tödlich endet. Die äusseren Verbrennungen sind das Eine aber man bedenke die Schäden innerhalb der Körpers, wenn der Strom durch den Körper fliesst. Trotz aller Dummheit wünsche ich dem Jungen eine rasche vollständige Genesung.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    12.02.2016
    Erstaunlich der BLICK löscht meinen Kommentar in dem ich einem ausländischem Mitbürger danke und die SVP Leser beklagen sich ständig der BLICK seie links. Ist Blocher inzwischen Mehrheitsaktionär?
  • Michael  Herrmann 12.02.2016
    Wir wünschen unserem Lehrling alles gute und hoffen wir sehen Ihn bald wieder.
    • Iwan  AG 12.02.2016
      Ja und bitte das Bürschchen mal richtig zur Brust nehmen. Ich war auch mal 18 aber solchen Mist kam mir und meinen Kollegen nie in den Sinn. Aber es muss ja immer Action sein bei den Jungen. Es grüsst ein SBB-MA
  • Jacques  Schmid aus Küsnacht
    12.02.2016
    Bei den ganzen Kosten die der Alkohol so mit sich bringt, staune ich immer wieder, dass es überall Verschärfungen gibt nur beim Alkohol nicht. Als die Politiker für die Ausnüchterungszelle (Hotel Suff) den vollen Betrag einfordern wollten, stemmten sich die Linken dagegen. Wie wenn es ein Menschenrecht auf einen Suff gäbe. Geht es um Bussen im Verkehr, kann der Betrag nicht hoch genug sein. Und es wird so gehandhabt, wie in der kritisierten Durchsetzungsinitiative. Trinken die linken lieber...
    • Thomas  Hager aus Luzern
      12.02.2016
      Der neugewählte SVP Bundesrat, ja genau der Weinbauer wird sich der Sache annehmen. Prost!
  • Marianne  Marti , via Facebook 12.02.2016
    Die Jugendlichen, seien sie nüchtern oder betrunken, vor dieser vielfach tödlichen Gefahr zu warnen, ist etwa gleich sinnlos wie die Senioren vor dem Enkeltrick ! Leider !