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Weil die Personalchefin des Bezirks Einsiedeln im Kanton Schwyz betrunken hinter dem Steuer sass und einen Verkehrsunfall baute, hat sie jetzt ein Verfahren am Hals. Das berichtet die «Zentralschweiz am Sonntag».
Brisant: Die Frau war nicht nur betrunken, sondern beging nach dem Crash auch noch Fahrerflucht. Zudem befand sie sich zum Zeitpunkt des Unfalls am Morgen des 9. März auf dem Arbeitsweg.
Die Polizei erwischte die Beamtin trotz Fahrerflucht. Sie musste sich einem Blut-Test unterziehen, was bestätigte, dass Alkohol im Spiel war.
Doch zum Unfall habe «auch noch etwas anderes» geführt, will sich die Frau rausreden. Wenige Tage zuvor sei sie mit dem Velo gestürzt und habe sich eine Gehirnerschütterung zugezogen.
Die Vorgesetzten der Personalchefin wissen über die Angelegenheit Bescheid. Doch die Frau darf ihren Job behalten. Landschreiber Peter Eberle zum «Einsiedler Anzeiger»: «Für eine fristlose Kündigung besteht kein Grund.»
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen. (noo)