LUZERN - LU - Nun kehrt auf dem Gütsch wieder Leben ein. Vorerst wird aber nur das Hotel saniert. Mit dem Ausbauprojekt «Baluardo» wartet der russische Besitzer Lebedew weiter zu.
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Château Gütsch über Luzern.
(Stefan Dähler)Viel Zeit bleibt nicht. Schon im November soll das Hotel auf dem Gütsch die ersten Gäste empfangen. «Es ist eine Herausforderung, in so kurzer Zeit zu renovieren», sagt Architekt Hanspeter Fischer von der Generalunternehmung Linear Projekt AG.
Sein Ziel: «Wir wollen die Inneneinrichtung stilgerecht umbauen.» Vorgesehen sei kein modernes Design – es soll sichtbar bleiben, dass das Château im Jahr 1888 erbaut worden ist. «Der Schlosscharakter bleibt erhalten.» Auch die Anzahl Zimmer bleibt gleich.
Diese Renovationsarbeiten haben heute begonnen und kosten inklusive Gütschbahn ca. 8 Millionen Franken. Die Arbeiten an der Talstation der Gütschbahn laufen bereits seit Ende Juni. Das war bitter nötig, weil wenige Tage später die Baubewilligung der Stadt ausgelaufen wäre. Warum hat man so lange gewartet? Volker Blau von der Château Gütsch Immobilien AG, die dem Russen Alexander Lebedew gehört, gibt dazu keine konkrete Antwort.
Auch den künftigen Betreiber des Hotels und des Restaurants nennt Blau noch nicht. Dieser werde aber in wenigen Wochen bekannt gegeben.
Die Renovation ist nicht Teil des Projekts «Baluardo», das einen Ergänzungsbau vorsieht. Wird dieses jemals realisiert? «Das Projekt besteht nach wie vor. Wir wollen aber die Abstimmung zur Revision der Bau- und Zonenordnung abwarten und dann Anpassungen vornehmen», sagt Blau.