Nach den Waldbränden im Süden Feuerverbot für Kanton Uri

Im Kanton Uri stufen die Behörden die Waldbrandgefahr als angespannt ein. Sie haben deshalb heute für oberhalb der Nebelgrenze gelegene Gebiete ein Feuerverbot erlassen.

Wegen Waldbrandgefahr: Andermat UR erlässt Feuerwerk-Verbot play
Im Tessin, in einigen Bündner Regionen und in Andermatt müssen die Raketen im Keller bleiben (Symbolbild). Keystone

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Im Hoch-Ybrig Tourenskifahrer von Lawine verschüttet
2 Dicke Post in Hochdorf LU Frau täuschte Raubüberfall nur vor
3 Toyota-Lenker (78) blieb zwischen Barrieren stecken Zug rammt PW in...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

Gemäss einer Medienmitteilung des Amts für Bevölkerungsschutz und Militär, die die Gemeinde Altdorf aufgeschaltet hat, gilt das Verbot im ganzen Gebiet der Gemeinde Andermatt sowie in Teilen von Altdorf (Eggberge), von Bürglen (Haldi und Biel) sowie von Schattdorf (Haldi).

Es ist in diesen Gebieten untersagt, Feuer im Freien zu entfachen, Feuerwerk abzubrennen, Raketen, Heissluftballone oder Himmelslaternen steigen zu lassen oder brennende Raucherwaren wegzuwerfen.

Wegen der aktuellen Trockenheit und den Waldbränden in den Nachbarkantonen Graubünden und Tessin hätten die Fachstellen die Lage neu beurteilt, teilte das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär mit. Die Waldbrandgefahr sei angespannt. Die Gefahrenstufe sei auf Stufe 2 «mässige Gefahr» angehoben worden.

Die Feuerwehren und Forstfachleute des Kantons Uri rufen in der Mitteilung zu einem achtsamen Verhalten auf, damit die Bevölkerung und die Natur vor Schäden bewahrt werden könnten. (SDA/stj)

Publiziert am 29.12.2016 | Aktualisiert am 02.01.2017
teilen
teilen
0 shares
9 Kommentare
Fehler
Melden

9 Kommentare
  • Martin  Matin 29.12.2016
    Jumbo, Coop und Landi verkaufen diese Feuerwerks-körper. Dabei geben sich diese Firmen alle umweltfreundlich. Verbieten sollte man diese Knallerei. Natur , Mensch und Tiere werden es danken. Danke an die Vernunft liebe Mitbürger und Nachbarn.
  • Burkhard  Vetsch 29.12.2016
    Finde, das sehr gut, sollte man generell verbieten.
    Da macht man Vorschriften für Abgaswerte von Autos, Heizungen usw. aber das sinnlose abfeuern von schädlichem Feinstaub und die Lärmbelästigungen werden einfach hingenommen.
    Da werden abertausend Fr. in die Luft geschossen und damit unsere Luft noch mehr verpestet.
    Von dem Leiden der Tiere ganz zu schweigen.
    Wer zu viel Geld hat, soll es Spenden und nicht in die Atmosphäre schiessen. Es ist genug Dreck in der Luft!
  • Pietro  Secreto aus Kölliken
    29.12.2016
    Hoffe, dass viele Gemeinden nachziehen. Die Tiere und Umwelt werden danken. Am 1. August un 1.1. werden immer die höchsten Feinstaubwerte gemessen, wo bleib da der viel gerühmte Umweltschutz?
    • Marco  Weber 29.12.2016
      Und wann hören Sie auf Auto zu fahren? Und ich hoffe das Sie nie ein offenes Feuer machen? Tiere und Umwelt werden es Ihnen ebenfalls danken!
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 29.12.2016
    Silvester-Feuerwerk? Muss nicht sein! Rund 2000 Tonnen Feuerwerks-körper werden laut Schätzungen des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) jährlich in der Schweiz verkauft. Darin sind ca. 500 Tonnen pyrotechnische Feuerwerkssätze enthalten. Wenn diese abgebrannt werden, entstehen 360 Tonnen Feinstaub, der die Luft belastet, schreibt das Bafu zum Thema Umweltbelastung. Wer am Schweizer Nationalfeiertag, sondern auch an Silvester diese Art von Umweltverschmutzung vermeiden will, verzichtet darauf. Danke!
    • Marco  Weber 29.12.2016
      Herr Friedli da ich nicht Autofahre (ca. 45.000 Tonnen pro Jahr) erlaube ich es mir mit 1-2 Raketen ein bischen Feinstaub zu produzieren!
  • Werner  Strüby aus Reinach BL
    29.12.2016
    Ein Brand im Bannwald unterhalb der Gurschenalp wäre für den Dorfkern von Andermatt eine Katastrophe. Darum verzichten verantwortungsbewusste Einwohner und Gäste noch so gerne auf das Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht.