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Moritz Schriber (60) wurde Opfer von Räubern.
(ZVG)LUZERN - Am helllichten Tag wurde Moritz Schriber (60) Opfer von Räubern.
Der Steuerberater aus Emmenbrücke LU wollte einen Ausflug ins Rhonetal machen. Und vorher Geld für seine Krankenkasse einzahlen. «Deshalb ging ich um 13.30 Uhr zur UBS am Bahnhofplatz in Luzern», so Schriber. Dort fallen ihm drei junge, bärtige Männer auf. «Sie schmissen Papierkügelchen herum, bettelten. Ich dachte mir nichts Böses dabei und ignorierte sie.»
Schriber hebt 1000 Franken ab. «Dann gings blitzartig. Einer der drei stiess mich mit Wucht zu Boden. Ein anderer riss das Bargeld an sich. Dann rannten sie weg. Ich konnte nicht reagieren. Ich hatte Schmerzen vom Sturz und grosse Angst.» Schriber muss ins Spital. Er hat eine Prellung am Becken und starke Schmerzen an der Hüfte. «Ich bin traumatisiert, fühle mich nicht mehr sicher in der Stadt!»
Bei der Polizei sieht Schriber das Überwachungsvideo mit dem Überfall. «Die Räuber waren Profis. Sie warteten lange bei den Bancomaten und beobachteten, wer wie viel abhebt. Als sie merkten, dass ich einen hohen Betrag brauche, haben sie keine Sekunde gezögert. Mich nervt, dass sie so einfaches Spiel hatten. In Zukunft gehe ich an den Schalter, wenn ich Geld brauche.»
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