Mitten in Luzern Am Bancomat ausgeraubt!

  • Publiziert: 13.08.2012
  • Von  Roland Gamp
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Moritz Schriber (60) wurde Opfer von Räubern.

(ZVG)

LUZERN - Am helllichten Tag wurde Moritz Schriber (60) Opfer von Räubern.

Der Steuerberater aus Emmenbrücke LU wollte einen Ausflug ins Rhonetal machen. Und vorher Geld für seine Krankenkasse einzahlen. «Deshalb ging ich um 13.30 Uhr zur UBS am Bahnhofplatz in Luzern», so Schriber. Dort fallen ihm drei junge, bärtige Männer auf. «Sie schmissen Papierkügelchen herum, bettelten. Ich dachte mir nichts Böses dabei und ­ignorierte sie.»

Schriber hebt 1000 Franken ab. «Dann gings blitzartig. Einer der drei stiess mich mit Wucht zu Boden. Ein anderer riss das Bargeld an sich. Dann rannten sie weg. Ich konnte nicht reagieren. Ich hatte Schmerzen vom Sturz und grosse Angst.» Schriber muss ins Spital. Er hat eine Prellung am Becken und starke Schmerzen an der Hüfte. «Ich bin traumatisiert, fühle mich nicht mehr sicher in der Stadt!»

Bei der Polizei sieht Schriber das Überwachungsvideo mit dem Überfall. «Die Räuber waren Profis. Sie warteten lange bei den Bancomaten und beobachteten, wer wie viel abhebt. Als sie merkten, dass ich einen hohen Betrag brauche, haben sie keine Sekunde gezögert. Mich nervt, dass sie so einfaches Spiel hatten. In Zukunft gehe ich an den Schalter, wenn ich Geld brauche.»

Beliebteste Kommentare

  • Peter  Moserer
    Am hellichten Tag ist man in der Stadt nicht mehr sicher und die Politiker tun nichts. Ausser natürlich zu fordern man solle doch jetzt noch Syrier aufnehmen, das würde so schön in unsere humanitäre Tradion passen...
    Wenn die Täter geschnappt werden bekommen sie natürlich nur eine bedingte Geldstrafe und sind wieder fröhlich unterwegs...
    Ich finde die jetzige Situation langsam unerträglich...
  • silvia  hofmann , luzern
    wo und wann kann man sich denn noch sicher sein in diesem ehemals so schönen und friedlichen Land ? Vielen Dank auch an die zuständigen Politiker !

Alle Kommentare (40)

  • Hans  Gusen , Zug
    Dummes Zeug! Das ist ein Einzelfall. Die Schweiz ist eines der sichersten Länder auf diesem Planeten.
  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Guter Rat:
    Immer dabei!
    Pfefferspray!
    So weit sind wir schon in der Schweiz!
  • Irma  Schwarz
    Für mich stinkt diese ganze Geschichte eigentlich zum Himmel. Trotzdem finde ich, dass es niemanden etwas angeht, wie andere mit ihren Finanzen umgehen. Nicht in jedem Geschäft kann man jeden Betrag bargeldlos bezahlen. Ich zahle am liebsten alles bargeldlos. Aber leider stehe ich vielfach da, weil der Ladenbesitzer mir vorschreibt, Beträge unter 10 oder 20 fr. bar zu bezahlen. Ich war im Sommer 4 Wochen in Istanbul. Ich hatte nie das Gefühl, ich müsste mehr auf meine Tasche achten als in der Schweiz. Im Gegenteil, ich wurde sogar fast nachlässig. In der Türkei gibt es keinen Kriminaltourismus wie bei uns.
  • Rolf  Gurtner , Münsingen
    1. Waffe zum Selbstschutz anschaffen, bis die Politik aufwacht. 2. Wenn unsere Politikpenner aufgewacht sind, Grenze zu. 3. Gangster rigoros in den Knast. Wahnsinnig schwierig, nicht? Nur die Schweiz kriegts nicht auf die Reihe...
  • Vanessa  Meier
    Sie warteten lange bei den Bancomaten und beobachteten, wer wie viel abhebt. Als sie merkten, dass ich einen hohen Betrag brauche, haben sie keine Sekunde gezögert. Er hat die Situation ganz klar erkannt, also warum alleine bei den bösen Jungs Geld abheben?
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