Der fünfachsige Lastwagen mit gefülltem Betonmisch-Aufbau kippte auf der Fahrt talwärts oberhalb von Lungern bei einer starken Rechtskurve aus noch nicht bekannten Gründen zur Seite, wie die Obwaldner Kantonspolizei mitteilte. Der Camion rutschte über den Strassenrand und blieb in den Bäumen am Abhang hängen.

Der total demolierte Lastwagen musste mit einem Pneukran geborgen werden. Der verletzte Fahrer wurde ins Spital gebracht. Die Passstrasse wurde auf der Obwaldner Seite vollständig gesperrt. Kurz nach 22 Uhr konnte die Strasse wieder befahren werden, wie der TCS auf seiner Webseite mitteilte.

Betroffen war nach Angaben der Bahnverkehrsinformation auch die Busverbindung zwischen Lungern OW und Brünig-Hasliberg. Der Busbetrieb konnte ebenfalls kurz nach 22 Uhr wieder aufgenommen werden. Wegen Bauarbeiten fahren seit 22. Oktober und bis 5. November keine Züge über den Brünigpass. (SDA)

Beliebteste Kommentare

  • Ren  Liem , Hergiswil



    Leider ist die Polizei und das Radio BEO unfähig, die Autofahrer rechtzeitig zu informieren.
  • Silvan  Glaus , Lungern
    Na klar.. -.-
    Ich wohne in Lungern, arbeite aber in Meiringen. Von Meiringen via Brünig hat man ca. 25 Minuten. Von Meiringen via Bern hat man ca. 5 Stunden.
    Heute wollte ich nach der Arbeit mit dem 17: 46 Zug zurück nach Lungern.
    Am Bahnhof wurde uns von den Kondukteure und Bus Cauffeure gesagt, dass es einen Unfall auf dem Brünig gab. Sie baten uns um geduld und gaben uns einen 5.- Gutschein für den Speisenwagen der SBB. Anschliesend gingen sie auf die kosten der SBB essen.
    Ich entschied mich in Meiringen zu warten und nicht über Bern zu reisen.
    Nach drei Stunden warten wurde es mir zu blöde. Ich hatte keine Ahnung wie lange es noch gehen konnte und ich hatte kalt. Es wurde nichts ausgerufen und keiner von der SBB war vor Ort. Ich versuchte die Kondikture zu suchen die essen gingen, ohne erfolg.
    Durch Blick.ch erfuhr ich das der Pass noch länger zu bleibt.
    So musste ich um 21:30 Uhr noch eine Schlaf möglichkeit organiesieren.
    An diesem Beispiel sieht man wieder mal wie naiv die Zentralbahn ist. =/

Alle Kommentare (9)

  • Annemarie  Knutti-Heiser , via Facebook
    ich stand ganz am Anfang des Unfall auch im Stau und musste zum glück "nur" eine Stunde warten.....was mich zutiefst betroffen machte wie die Schaulustigen die sich sammelten...lachten diskutierten und jeder alles besser wussten....meine Gedanken waren in dem Moment bei dem Lkw Fahrer und bei der Hoffnung das er alles gut überlebt.....
    • 30.10.2012
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  • Maria  Brand , Schattdorf
    Wir sind heute 4 Personen von Bern her gekommen und dachten auch dass wir über den Brünig fahren könnten.Als wir nach der Passhöhe gegen Lungern fuhren, sahen wir weiter unten Blinklichter!Wie andere kehrten auch wir um und fuhren diese Strecke wieder retour nach Interlaken,Bern und Luzern und so kamen wir mit viel Verspätung nach Hause!Wieso hat man die Autofahrer nicht vorher orientieren können, da der Unfall doch schon viel früher passiert war?:-
    • 30.10.2012
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  • Silvan  Glaus , Lungern
    Na klar.. -.-
    Ich wohne in Lungern, arbeite aber in Meiringen. Von Meiringen via Brünig hat man ca. 25 Minuten. Von Meiringen via Bern hat man ca. 5 Stunden.
    Heute wollte ich nach der Arbeit mit dem 17: 46 Zug zurück nach Lungern.
    Am Bahnhof wurde uns von den Kondukteure und Bus Cauffeure gesagt, dass es einen Unfall auf dem Brünig gab. Sie baten uns um geduld und gaben uns einen 5.- Gutschein für den Speisenwagen der SBB. Anschliesend gingen sie auf die kosten der SBB essen.
    Ich entschied mich in Meiringen zu warten und nicht über Bern zu reisen.
    Nach drei Stunden warten wurde es mir zu blöde. Ich hatte keine Ahnung wie lange es noch gehen konnte und ich hatte kalt. Es wurde nichts ausgerufen und keiner von der SBB war vor Ort. Ich versuchte die Kondikture zu suchen die essen gingen, ohne erfolg.
    Durch Blick.ch erfuhr ich das der Pass noch länger zu bleibt.
    So musste ich um 21:30 Uhr noch eine Schlaf möglichkeit organiesieren.
    An diesem Beispiel sieht man wieder mal wie naiv die Zentralbahn ist. =/
    • Urs  Fellmann , via Facebook
      Und was hat der Unfall mit den SBB zu tun? Sie reden soals die SBB für den Unfall verantwortlich wären....Sind sie jetzt Froh,den Frust losgeworden zu sein? Seien sie froh,das dem LKWfahrer nix schlimmeres passiert ist.
      • 29.10.2012
      • als Kommentar auf Silvan  Glaus , Lungern
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    • Hans  Müller , kriens
      Wenn ihnen schon gesagt wurde, dass der Pass eine unbestimmte Zeit geschlossen bleibt, und sie dann selber entscheiden zu warten, kann ich keinen Fehler der Zentralbahn erkennen. Und ich bezweifle, dass das Zentralbahn Personal auf Kosten der SBB ! essen gegangen sind!
      • 30.10.2012
      • als Kommentar auf Silvan  Glaus , Lungern
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  • Martin  Felber , Buochs
    Man kann auch mal nur 30 Km/h ?fahren. Ein Fahrer sollte wissen, das Zement im Tank hin und her rutschen kann? Hat der Kanton Obwalden nicht gesalzen? Hatte ER Winterpneu und Scheeketten darauf? Wegen dem Fahrer, müssen Tausende ZB Fahrgäste einen 100 Km langen Umweg machen? Wielange hat der Lastwagenfahrer schon die Fahrprüffung?
    • Simon  Schild , Brienzwiler , via Facebook
      30km/h? An dieser Stelle, die ich selber kenne, da ich oft dort durchfahre, fährt der LKW vielleicht nicht mal 30km/h. Zweitens wird der Laster wohl voll beladen sein, daher schwabt da nicht sehr viel rum, zudem drehen die sich ständig, damit der Beton nicht härtet. Schneeketten sind wenn man die Bilder anschaut nicht notwendig, die würden nur den Strassenbelag schädigen. Ob keine Winterpneu montiert waren oder eine eventuelle Eisglätte bestand, das wird sich zeigen. Und keine Angst, diese Fahrer können im Schnee obwohl sie schlechtere Voraussetzungen haben, oft deutlich besser Fahren als wir Autofahrer.
      • 30.10.2012
      • als Kommentar auf Martin  Felber , Buochs
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    • Patrick  Zimmermann , Alpnach
      Herr Felber, zu ihrer Info, auch im Kt. Obwalden ist die Centras versntwortlich für die Nationalstrassen. Der Brünigpass gehört wie Sie hoffentlich wissen, zumindest sollten zur A8. Somit liegt diese Strecke nicht im Verantwortungsbereich des Kanton Obwalden. Aus diesem Grunde möchte ich sie höflichst auffordern in Zukunft solche ahnungslosen, voreilige Aussagen zu unterlassen.
      Nach dem Unfall um ca 16.45 konnte ich mit dem Auto an der Unfallstelle vorbeifahren. Die Strasse war im Bereich des Unfalls trocken. Somit erübrigt sich ihre lapide Frage Betreff des Salzens bereits zum zweiten Mal.
      • 30.10.2012
      • als Kommentar auf Martin  Felber , Buochs
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  • Ren  Liem , Hergiswil



    Leider ist die Polizei und das Radio BEO unfähig, die Autofahrer rechtzeitig zu informieren.

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