Hohe Geldstrafen 23 Hooligans müssen büssen

  • Publiziert: 17.02.2010, Aktualisiert: 02.01.2012

LUZERN – Die Hooligans tobten sich an drei Fussballspielen in Luzern aus. Dafür kriegten sie die Quittung: Sie müssen Bussen und Geldstrafen zwischen 900 und 18'000 Franken berappen.

¨Die Männer im Alter zwischen 19 und 28 Jahren waren im April 2009 bei drei Fussballspielen an Ausschreitungen beteiligt. Ein grosser Teil der Verurteilten wurden mittels Öffentlichkeitsfahndung identifiziert und ermittelt.

Dazu wurden im Internet vorübergehend Fotos der an den Ausschreitungen Beteiligten gezeigt. Zwei der rechtkräftig verurteilten Hooligans wohnen im Fürstentum Liechtenstein, die andern in der Schweiz.

Fünf Hooligans, darunter die beiden Liechtensteiner, waren am Match zwischen dem FC Luzern (FCL) und dem FC Vaduz vom 9. April 2009 dabei. Sie wurden unter anderem wegen Landfriedensbruch zu Geldstrafen zwischen 2700 und 16800 Franken und zu je 500 Franken Busse verurteilt.

Nur in einem Fall unbedingte Strafe

Beim Spiel gegen den FC Sion vom 13. April waren 17 Personen beteiligt; 11 aus der Zentralschweiz, 6 aus dem Wallis. Sie wurden wegen Landfriedensbruch, Ruhestörung, unanständigem Benehmen und weiterer Übertretungen zu Geldstrafen zwischen 2700 und 18000 Franken sowie Bussen zwischen 200 und 500 Franken verurteilt.

Bei einem der Verurteilten vom 13. April handelt es sich um einen Wiederholungstäter. Als einziger wurde er zu einer unbedingten Geldstrafe verurteilt: 120 Tagessätze à 30 (total 3600) Franken. Dazu kommen eine Busse von 200 und Untersuchungskosten von 578 Franken.

Beim Spiel vom 22. April schliesslich, ebenfalls gegen Sion, liess ein Mann aus dem Kanton Zug Feuerwerk los. Er wurde wegen unbefugtem Verkehr mit pyrotechnischen Gegenständen und Missachtung von Schutz und Sicherheitsvorschriften zu einer Geldstrafe von 900 und zu einer Busse von 250 Franken verurteilt. (SDA)

Top 3

1 Boom flacht ab Luzerner ÖV wächst langsamerbullet
2 Ehedrama von Perlen Filmte diese Kamera den Todesschuss?bullet
3 Schluss mit Warten In der Stosszeit mehr Busse in Zugbullet

Schweiz