Zahltag in der Migros Die Tricks der Säckli-Klauer

Am Dienstag führte die Migros in allen Filialen die kostenpflichtigen Plastiksäckli ein. Bei Coop zieht man nach der Testwoche bereits ein positives Fazit.

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Pünktlich zum 1. November beginnt für die Migros die «Säcklirevolution». Seit Dienstag gelten die ehemals kostenlosen Plastiktaschen als Warengut. In allen 600 Filialen erhalten die Rascheldinger einen Strichcode und kosten offiziell fünf Rappen.

An den Kassen ist diese Änderung gut kommuniziert, wie ein Augenschein in der Migros Stadelhofen ergab. Überall gibts Hinweise und auch die Mitarbeiter sind informiert. An den Self-Checkout Maschinen befinden sich die Säckli noch am selben Ort. Am Automat gibt es aber einen Scancode, der verwendet werden muss. Dabei fiel auf: Nicht alle halten sich dran!

Schlupfloch erkannt

Ein Test von Blick zeigt, dass es noch mehr Schlupflöcher gibt. In der Frucht- und Gemüseabteilung gibt es weiterhin Säckli. Niemand hinderte die Kunden daran, sich dort mit Plastiksäcken einzudecken, diese nach der Kasse aus der Hosentasche zu ziehen und mit den Einkäufen zu füllen.

Beim Coop hat man bereits letzte Woche in zehn Filialen mit der Revolution begonnen. Die Erfahrungen sind erfreulich. «Die Kundinnen und Kunden haben mehrheitlich positiv reagiert und dank unserer Massnahme wurde die Anzahl der abgegebenen Plastiksäckli in der letzten Woche um über 80 Prozent gesenkt», meint Urs Meier von der Medienstelle. 

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 11.11.2016
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71 Kommentare
  • Humanist  SG 02.11.2016
    Den Betrag sollen Migros und Coop zu 100 Prozent sependen. Die Säcke die Sie früher mit Geld beschafft haben und Gratis abgegeben haben, bringen nun Geld in die Kasse die sie früher sowieso nicht hatten deshalb sollen sie den vollen Betrag jedes Jahr an eine andere Gemeinnützige Stiftung spenden, zB. Krebs-Liga, AIDS Stiftung, Kinderlehmung, Rheuma-Liga usw. Es kann nicht sein dass jetzt die Kunden die ein Sach wollen und dafür Zahlen dem Migros und Coop mehr Umsatz generiert.
  • Jens  Goldmann 02.11.2016
    Oh 251 Daumen nach unten. Das sind genau jene Grünen und Sozis die die doch bei jeder Katastrophe helfen möchten aber matürlich nur mit Steuergeldern. Komisch dass so viele dagegen sind ein Depot zu zahlen für diese Säckli, das sie ja bei der Rückgabe wieder zurückerhalten würden. Früher musste man doch auch selbst eine Tasche mitnehmen zum Einkaufen warum soll das heute nicht mehr gehen.
    • Gabor  Posch 02.11.2016
      Warum? Darum: Säckli her, Depot hin, Säckli hin, Depot her; Spenden ja oder nein? Und dann gibts sicher noch ein Kundenhirni, das nur die eine Hälfte spenden will. Wissen Sie was? Ich will einfach nur einkaufen gehen und weder Säcke tauschen noch Fragen des Kassenpersonals beantworten. Kein Wunder haben LeShop und Co. Hochkonjunktur ...
  • Müller  Rolli aus AG
    02.11.2016
    Ich habe im PKW immer eine bis drei grosse Coop oder Migros Tragtaschen dabei. Die ich vor Jahren mal gekauft habe für 30 Rp. Die sind recht stabil und haben viel Platz. Sie sind nicht aus Plastik... sondern aus Recykeltem PET. Was die wenigsten wohl wissen. Steht aber auf diesen Tragtaschen! Heute kosten diese Tragtaschen CHF 2.00.
    • Reinhold  Steinadler aus Rocky Castle
      02.11.2016
      Ich bin einer der wenigen welche wissen, dass diese Tragtaschen aus aus recyceltem PET hergestellt werden. Steht übrigens auf dem Taschenboden drauf. Hätte man das enorme Wertsteigerungspotential dieser Taschen vor Jahren erkannt, hätte man sie damals in grosser Zahl kaufen können und heute den 660 Prozent höheren Preis dafür einstreichen können. Solch eine Marge findet man heute fast nicht mehr! Schade, dass Sie es hier publik gemacht haben. Jetzt wissen es die anderen auch.
    • René  Gruber 02.11.2016
      Stellt sich die Frage was umweltschonender ist: mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren mit einer mehrfachverwendbaren Tasche oder zu Fuss zu gehen und ein Einwegsäcklein zu verwenden, welches man dann korrekt entsorgt.
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    02.11.2016
    Was soll das Gstürm? Es gibt stabile Shopping-Taschen die man so klein falten kann, dass sie in jede Handtasche oder Jacke passen! So hat man immer was dabei und kommt nicht in die Situation darüber nachdenken zu müssen!
  • Abbas  Schumacher aus Basel
    02.11.2016
    Hallo Leute, wichtiger ist, was passiert mit dem Plastiksäckchen nachher? Ob es jetzt 5, oder 10 Rappen kostet ist eigentlich egal, richtig benützen, immer wieder benützen und nachher nicht einfach auf der Strasse, in der Natur, oder weiss wo, sondern richtig im Kehrrichtsack entsorgen! Solche Plastiksäckchen richten Schaden beim Wild im Wald und Fauna, sowie im Meer an! Wer das kapiert, hilft der Natur.