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Solche Bilder will Pascal Couchepin nicht mehr sehen. (Staatskanzlei Wallis)
Der Wolf bekommt im Wallis einen prominenten Fürsprecher: den früheren Bundesrat Pascal Couchepin aus Martigny. In der Sendung «Forum» des Westschweizer Radios sagte er fünf Tage nach dem : «Ich bin überzeugt, dass die Wölfe mit der Zeit zurückkehren werden und dass wir sie nicht einfach weiterhin abschiessen können.»
Der FDP-Mann stellt sich damit gegen die Mehrheit seiner Mit-Walliser, die das Raubtier ins Pfefferland wünschen. Man müsse jetzt eine langfristige Lösung mit den Viehbesitzern und den Hirten finden – und auch mit den Kantonen. «Denn es scheint unvermeidlich, dass der Wolf einen Teil der Alpen zurückerobert. Wir können deshalb nicht in der Waadt, in Freiburg oder im Wallis eine andere Politik fahren.»
Der frühere Innenminister will keine «nationalistische» Affäre draus machen, dass das Raubtier in der «Üsserschwiz» eindeutig mehr Sympathien geniesst als in seinem Kanton. «Die Walliser sind schliesslich nicht so anders als die übrigen Schweizer. Sie wollen einfach überzeugt werden, dass die Präsenz des Wolfs kontrollierbar ist.»
Couchepin ist ein grosser Freund von Bergwanderungen – und würde sich auch freuen, dabei einem Wolf zu begegnen. Dennoch zeigt er Verständnis für die Bauern: «Wenn ich Besitzer von Schafen wäre, würde ich den Wolf auch lieber in weiter Ferne sehen.» (hhs)
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Das Raubtier werde den Alpenraum sowieso zurückerobern, betont der FDP-Mann. (Keystone)