Die Schweinegrippe fegt im Kanton St. Gallen ganze Schulzimmer leer. Zehn Klassen wurden vorübergehend geschlossen, weil die Mehrheit der Kinder oder der Lehrer krank im Bett liegen. Schulschliessungen, um Ansteckungen zu vermeiden, sind jedoch kein Thema. Der Kanton wisse von mindestens zehn Schulklassen, die wegen der Schweinegrippe geschlossen werden mussten, sagte Esther Friedli, Generalsekretärin des St. Galler Bildungsdepartement auf Anfrage. Auch an der Kantonsschule am Brühl sei eine Klasse vorübergehend geschlossen.
Schweinegrippe: Schweinegrippe: Schon drei Todesopfer!
BERN – Jetzt sind es drei Tote innerhalb von wenigen Tagen. Zuerst starb ein Baby. Und jetzt zwei Frauen in selben Spital.
Aktualisiert um 16:15 | 19.11.2009
Patrick Mathys Leiter Pandemievorbereitung informiert: «Es gibt 2 neue Todesfälle durch die Schweinegrippe.» Er teilt mit, dass beide aus dem Kanton Zürich stammen. Der erste Fall ist eine 54-jährige Frau. Auch sie war vorbelastet: Sie hatte Diabetes. Am 14. November wurde sie im Kantonsspital Winterthur hospitalisiert, am 18. November verstarb sie (Blick.ch berichtete).
Ebenfalls im Kantonsspital Winterthur verstarb am Donnerstagmorgen eine zweite Frau an Schweingrippe. Es handelt sich um eine 46-jährige Patientin, die HIV-Positiv war und eine Herzinsuffizienz hatte. Beide waren laut Mathys nicht gegen den H1N1-Virus geimpft. Insgesamt sind nun drei Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben.
Mathys sagt, dass ihre Prognose eingetroffen sei: «Die bestätigten Fälle von Schweinegrippe haben sich im Vergleich zur letzten Woche verdreifacht.» Jetzt sind es 4500 bestätigte Fälle. Mathys sagt, das Ausland sei uns etwa drei Wochen voraus – dort habe es massiv mehr Fälle. Man gehe nach wie vor davon aus, das eine Pandemie-Welle etwa acht Wochen dauere. 85 Personen mussten bisher hospitalisiert werden. 17 befinden sich momentan in Intensivpflege.
BAG-Direktor Thomas Zeltner sagt, dass die Knappheit des Impfstoffes, eine Realität sei, die in allen europäischen Ländern vorherrsche. Es brauche halt alles seine Zeit. Und die Schweiz sei sich das nicht mehr gewohnt, dass man Güter nicht einfach erhalte.
Patrick Mathys: «Ende dieser Woche sind wir fähig, für einen Viertel der Bevölkerung den Impfstoff bereitzustellen.» Ab Ende übernächster Woche sei die Schweiz eines der Länder, das am meisten Impfstoff bereitstellen könne.
Warum können Patienten in Intensivpflege nicht geheilt werden? Zeltner sagt, das Antibiotika bei Pneumonien nicht mehr wirken. Und das Immunsystem könne bei der Schweinegrippe verrückt spielen.
Ebenfalls im Kantonsspital Winterthur verstarb am Donnerstagmorgen eine zweite Frau an Schweingrippe. Es handelt sich um eine 46-jährige Patientin, die HIV-Positiv war und eine Herzinsuffizienz hatte. Beide waren laut Mathys nicht gegen den H1N1-Virus geimpft. Insgesamt sind nun drei Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben.
Fälle haben sich verdreifacht
Mathys sagt, dass ihre Prognose eingetroffen sei: «Die bestätigten Fälle von Schweinegrippe haben sich im Vergleich zur letzten Woche verdreifacht.» Jetzt sind es 4500 bestätigte Fälle. Mathys sagt, das Ausland sei uns etwa drei Wochen voraus – dort habe es massiv mehr Fälle. Man gehe nach wie vor davon aus, das eine Pandemie-Welle etwa acht Wochen dauere. 85 Personen mussten bisher hospitalisiert werden. 17 befinden sich momentan in Intensivpflege.
BAG-Direktor Thomas Zeltner sagt, dass die Knappheit des Impfstoffes, eine Realität sei, die in allen europäischen Ländern vorherrsche. Es brauche halt alles seine Zeit. Und die Schweiz sei sich das nicht mehr gewohnt, dass man Güter nicht einfach erhalte.
Ende übernächste Woche Impfstoff für die Hälfte der Schweizer
Patrick Mathys: «Ende dieser Woche sind wir fähig, für einen Viertel der Bevölkerung den Impfstoff bereitzustellen.» Ab Ende übernächster Woche sei die Schweiz eines der Länder, das am meisten Impfstoff bereitstellen könne.
Warum können Patienten in Intensivpflege nicht geheilt werden? Zeltner sagt, das Antibiotika bei Pneumonien nicht mehr wirken. Und das Immunsystem könne bei der Schweinegrippe verrückt spielen.
Zuviele Schüler krank – Klassen müssen schliessen
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