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Laut dem Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) sagte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf heute bei einem Treffen mit Islam-Vertretern, das Minarett-Verbot schränke zwar die Freiheit ein, den muslimischen Glauben nach Aussen mit der Errichtung von Minaretten zu bekunden. Die Freiheit, die Religion zu praktizieren, werde jedoch nicht berührt.
Weiter sagte die Justizministerin, der Volksentscheid sei Ausdruck von Problemen, biete aber gleichzeitig die Chance, eine breite Debatte über diese zu führen. Konkrete Massnahmen wurden beim Treffen nicht erörtert. Dies sei für die nächste Gesprächsrunde mit erweitertem Teilnehmerkreis geplant, schreibt das EJPD.
Am Treffen nahmen seitens der Muslime die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz, die Koordination Islamischer Organisationen Schweiz und die Fondation de lEntre-Connaissance teil.
Das Gespräch knüpfte an ein früheres Treffen an, das im Vorfeld der Abstimmung über die Minarett-Initiative stattgefunden hatte. Das EJPD begründet die Treffen damit, dass der Bund für die Wahrung des Religionsfriedens und das ungestörte Zusammenleben zwischen den verschiedenen Kulturen im Land verantwortlich sei. (SDA)
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Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf.