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Von ihrem Wohnort St. Sulpice VD verschwand Matthias Schepp (†43) am Sonntag, 30. Januar, mit seinen beiden Mädchen, Livia und Alessia. Am 3. Februar warf sich der Vater im italienischen Cerignola vor einen Zug.
Von Livia und Alessia fehlt seither jede Spur. Kein Lebenszeichen, aber viele Hinweise. Nun folgen zwei neue: Zwei Zeugen wollen Matthias Schepp und die beiden Mädchen am Nachmittag des 30. Januar, zwischen 16 und 17 Uhr, auf Genfer Gebiet gesehen haben.
Beide Zeugen beschrieben präzis ihre Beobachtung: ein Mann, in Begleitung von zwei Mädchen. Eines habe eine Brille getragen. Ebenso sahen beide den besagten Audi A6, mit dem Schepp unterwegs war.
Warum haben die Zeugen so lange gewartet? «Sie haben gezögert, weil sich die Suche halt vor allem auf Korsika konzentrierte», erklärt Philippe Jaton, Pressesprecher der Waadtländer Kapo, gegenüber Blick.ch. «Doch dann haben sie präzise, detaillierte Angaben gemacht, was den Vater und Zwillinge betrifft und was das Auto anbelangt.»
Tatsächlich hatten 50 Polizisten den Strand von Palombaggia in Korsika durchkämmt. Denn Schepp hatte am 31. Januar in Marseille drei Tickets für die Fähre nach Korsika gekauft. In Cerignola wurde jeder Stein umgedreht, um Chip und Aufnahmegerät des Vaters zu finden.
Und in der Schweiz? Dort durchsuchte die Polizei Schepps Haus nach Hinweisen. Wollte seine Route über die Grenze rekonstruieren. Obwohl Irina Schepp (44) überzeugt ist: «Es gibt keinen Hinweis, dass meine Zwillinge das Land verlassen haben. Wir müssen in der Schweiz nach ihnen suchen.»
«Der Spur der beiden Zeugen gehen wir – wie allen anderen Hinweisen – nach», so Jaton. Jedenfalls werden Personen, die Schepp und die Zwillinge ebenfalls auf Genfer Gebiet gesehen haben, gebeten, sich bei der Waadtländer Polizei (Telefon 021 644 44 44) oder der nächsten Polizeistelle zu melden. (spj)
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Verzweifelte Mutter: Irina Schepp (44) half auch bei den Ermittlungen in Korsika mit. Freiwillige bieten Hilfe bei der Suche in der Schweiz an. (ZVG)