Nach Roma-Eklat Walliser Gemeinde klagt gegen Hochzeitsgesellschaft

COLLOMBEY-MURAZ - VS - Die Walliser Gemeinde Collombey-Muraz hat gegen die Roma-Hochzeitsgesellschaft Klage eingereicht, die sich auf ihrem Gemeindegebiet installiert und einen Abfallberg hinterlassen hatte. Damit hätten die Fahrenden die öffentliche Gesundheit gefährdet.

  • Publiziert: 07.08.2012

Das Verhalten der Roma-Hochzeitsgesellschaft sei das Gegenteil von Hygiene, schreibt die Gemeinde heute in einer Mitteilung. Das Wasser sei aus präventiven Gründen mit Chlor behandelt worden, obwohl für den Konsum keine Anzeichen eines Risikos bestanden habe.

Nach den Regenfällen der letzten Tage seien jedoch neue Analysen vorgesehen, teilte die Gemeinde mit. Die Gemeindebehörden von Collombey-Muraz wollen zudem bei Bund und Kanton vorstellig werden. Sie verlangen, dass klare und effiziente Massnahmen aufgestellt werden, damit die Fahrenden in Zukunft keine «Politik des Fait accompli» mehr praktizieren könnten.

Die Roma-Hochzeitsgesellschaft hatte zwischen dem 22. und 29. Juli mit ihren etwa 60 Campern eine Wiese in der rund 2000 Einwohner zählenden Gemeinde Collombey-Muraz in Beschlag genommen. Zahlreiche Anwohner störten sich an Abfall und Exkrementen, welche die Camping-Karawane hinterliess, und äusserten Sicherheitsbedenken. Die Polizei reagierte mit einem erhöhten Aufgebot rund um den Ort. (SDA)

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Häberli , via Facebook
    Zum einen ein unhaltbarer Zustand, zum anderen machen sich die Fahrenden dann nach dem "fait accompli" einfach über die Landesgrenze, mit unbekanntem Ziel aus dem Staub, was eine Strafverfolgung erheblich erschweren dürfte. Hier müsste die Polizei einfach rasch, hart und effizient durchgreifen und nicht noch lange passiv daneben stehen und die Geschädigten einfach im Regen stehen lassen.
  • Roman  Loser , Embrach
    Das ist leider nicht mehr alleine eine Untugend der Fahrenden,sondern hat sich auch bei der breiten Bevölkerung durchgesetzt!Littering wo man hinschaut!Wohlstandsverwarlosung von Menschen die von den ach soooo weltoffenenen 68er erzogen wurden!Die finden dieses Verhalten noch cool und haken es unter Arbeisbeschaffung ab!

Alle Kommentare (6)

  • Brigitte  Baumgartner , via Facebook
    Das finde ich super, dass man die fahrenden auch zur Ordnung verpflichtet, als ich den Abfallhaufen sah, meine Güte, und wär musste dies Entsorgen? Der Landwirt? Das kann es doch nicht sein, Warum aber konnten diese Leute dies einfach durchführen? Haben wir Schweizer denn keine Rechte oder Anrecht auf unser Land.?? So darf oder kann es nicht weiter gehen, nicht aus zudenken, wenn jeder einfach ein Grundstück für ein Fest beschlagnahmt.
    • 08.08.2012
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  • guido  schnekenburger , luzern
    Der Bauer ist doch selber schuld, die 5500.- Franken hat er gerne genommen, er hat vergessen ein Depot zu verlangen mit Depot hätten die Roma aufgeräumt.
  • Christian  Reis , via Facebook
    Ich habe noch nie eine 1 .August Feier gesehn mit so vielen Schweizer Flaggen und unseren Landesfarben. Ah sorry es war eine Hochzeit, sogar der Brautstrauss ist rot weiss ....

    Leute, diese Menschen haben die Gastfreundschaft mehr als gewürdigt.

    Platzmiete wurde erhoben und bezahlt, was ein Einverständnis darstellt. Hier mit einer Klage nachzutreten ist nicht in Ordnung.

    Diese mobilen Menschen sind ja nicht mit der böswilligen Absicht hierhergekommen, Verwüstung und Zerstörung anzurichten.

    Seitens der Gemeinde hätte der Container zeitig aufgestellt werden können, so auch Toiletten wie sie an allen Anlässen üblich sind.

    Dem Brautpaar wünsche ich alles Gute und eine glückliche Ehe.

    • Köbi  Karrer
      Sie sollten sich mal ihre getrübten Linsen auswechseln lassen. Der 1. August war vor einer Woche, die Hochzeit fand das Wochenende zuvor statt, hatte wohl nichts mit dem 1. zu tun. Müllcontainer und Toiletten wurden aufgestellt, aber nicht benutzt. Gehört wohl nicht zur Kultur der Fahrenden. Und wir können ja mal probieren, wenn ihnen jemand aufs "Sofa" kackt, ob Sie das auch als Würdigung der Gastfreundschaft auffassen.
      • 08.08.2012
      • als Kommentar auf Christian  Reis
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  • Hans  Häberli , via Facebook
    Zum einen ein unhaltbarer Zustand, zum anderen machen sich die Fahrenden dann nach dem "fait accompli" einfach über die Landesgrenze, mit unbekanntem Ziel aus dem Staub, was eine Strafverfolgung erheblich erschweren dürfte. Hier müsste die Polizei einfach rasch, hart und effizient durchgreifen und nicht noch lange passiv daneben stehen und die Geschädigten einfach im Regen stehen lassen.
  • Roman  Loser , Embrach
    Das ist leider nicht mehr alleine eine Untugend der Fahrenden,sondern hat sich auch bei der breiten Bevölkerung durchgesetzt!Littering wo man hinschaut!Wohlstandsverwarlosung von Menschen die von den ach soooo weltoffenenen 68er erzogen wurden!Die finden dieses Verhalten noch cool und haken es unter Arbeisbeschaffung ab!

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