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Die Mutter der verschwundenen Zwillinge aus Saint-Sulpice VD dankte an einer Pressekonferenz heute Nachmittag zuerst den Journalisten und Polizisten in der Schweiz, Frankreich und Italien für ihre Bemühungen. «Mit dem Herzen einer Mutter», so Irina L.* (44).
Dass sowohl Vater Matthias Schepp (†43) wie auch die beiden Mädchen auf einer Fähre nach Korsika gesehen worden seien, sei ermutigend sagte sie.
«Ich rufe alle, die meine beiden Töchter auf der Fähre gesehen haben könnten, dazu auf, sich bei der Polizei zu melden», sagte die Frau mit bewegter Stimme. «Bitte melden Sie alles, alles, was Sie sehen. Sogar Dinge, die unwesentlich erscheinen.»
Vater warf sich vor den Zug
Alessia und Livia waren am 30. Januar von ihrem Vater entführt worden. Die drei wurden danach europaweit polizeilich gesucht.
Die Spur des Vaters führt die Ermittler über Marseille nach Korsika. Dort verliert sie sich schliesslich.
Am 3. Februar warf sich Matthias Schepp in Süditalien vor einen Zug. Den Angehörigen hatte er zuvor noch per Post 5000 Euro zukommen lassen. Die Zwillinge Alessia und Livia konnten nach wie vor nicht gefunden werden. (noo)
* Name der Redaktion bekannt
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