Tödliches Beziehungsdelikt Er brachte erst sie um, dann sich – mit dem Messer

SAINT-CIERGES - VD - Mit einem Küchenmesser tötete der Milchbauer Sébastien F.* (†40) seine Partnerin Karine R.* (†48) und richtete sich dann selbst. Die Dorfbewohner sind fassungslos.

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Die 460 Einwohner von Saint-Cierges VD sind fassungslos. In einer alteingesessenen Familie kam es zu einem tödlichen Beziehungsdelikt: Sébastien F.* (†40) tötete seine Partnerin Karine R.* (†48) und richtete sich dann selbst. Mit einem Küchenmesser!

Ein Dorfbewohner sagt: «Der Vater von Sébastien hat sie am Samstag gefunden. Wir haben keine Erklärung, nach aussen waren sie ein ideales Paar.»

Die Eltern wohnen gleich neben dem Chalet, in dem Karine R. und Sébastien F. seit Jahren zusammen lebten. Sie stammt ursprünglich aus dem Wallis und machte beruflich Karriere: Nach dem Studium als Elektroingenieurin in Lausanne wirkte sie bei mehreren Grossprojekten mit, unter anderem bei der Sanierung von Autobahntunnels.

Seit 2012 arbeitete sie als Beraterin im Bereich Elektromechanik. Vor zwei Jahren berief der Bundesrat Karine R. in den Rat des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats Ensi.

Sébastien F. war Milchbauer und Holzfäller. Laut einer Nachbarin wohnte er seit Dezember wieder bei seinen Eltern: «Karine wollte im April wegziehen.» Sie hinterlässt zwei Kinder aus einer früheren Beziehung, die auch im Chalet lebten, während der Bluttat aber nicht zu Hause waren.

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 12.01.2016 | Aktualisiert am 13.01.2016
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11 Kommentare
  • Frank  Richter 14.01.2016
    Wer soll denn jetzt die Kühe melken?
    Ich hoffe, sie müssen seinetwegen nicht auch noch zum Schlachter.
  • Adrian  Rüst , via Facebook 13.01.2016
    Wie man bei dieser schrecklichen Tat sieht, hat Gewalt in unserer Gesellschaft nichts, aber auch gar nichts mit der Herkunft oder der Religion zu tun. Es gibt sie überall und sie lässt sich nicht verhindern. Trotzdem leben wir heute sicherer als jemals zuvor. Jeder Fall wird von den Medien aufgebauscht, während zig Millionen friedlich zusammenleben.
    • Alfred  Besserwisser aus Dinotopia
      13.01.2016
      Genau und wie man bei dieser schrecklichen Tat siehtt, hat Gewalt nichts, aber auch gar nichts mit Armeewaffen oder privatem "Schusswaffen" Waffenbesitz zu tun.
  • Sandro  Muster 13.01.2016
    Das Schicksal dieses Paares tut mir Leid. Nichtsdestotrotz sieht man hier sehr gut, dass eine Gewalttat nichts mit der Herkunft zu tun hat, wie es von vielnen Blicklesern so oft propagiert wird.
    • Roger   Oberlin aus Eschenbach
      13.01.2016
      Aber mit der Erziehung hat es was zu tun. Wobei wir dann auch teilweise wieder bei der Herkunft sind.
  • Betty  Rüdisüli 13.01.2016
    Er wohnte wieder bei den Eltern, sie wollte im April wegziehen. Also waren sie getrennt? Warum kann man das nicht so schreiben?
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    13.01.2016
    Mit dem Küchenmesser töten, tönt archaisch nach gemetzel. Tatsächlich braucht es nur ein kleines Schnittchen in die Halsschlagader und der Kopf wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt.