Tote bei Absturz in Tatroz FR Telefonierten Dorf-Bewohner gerade mit den Flugzeug-Insassen?

TATROZ - FR - Es befanden sich sechs Personen an Bord. Im Kanton Freiburg stürzte heute nach einem Unglück am Bodensee ein zweites Kleinflugzeug ab.

  • Publiziert: 28.04.2012

Es geschah gegen 15 Uhr: Ein Kleinflugzeug stürzte in Tatroz bei Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg auf ein Feld. Wie mehrere Zeugen gegenüber der Westschweizer Online-Ausgabe von «20 Minuten» berichten, seien nach dem Crash mehrere Tote zu beklagen.

«Die Insassen des Flugzeugs wollten von der Luft aus Freunde im Dorf grüssen, die gerade beim Aperitif auf einer Terrasse und in telefonischem Kontakt mit ihnen waren», sagt ein Zeuge dem Newsdienst.

Unfallursache unbekannt

Die Maschine hatte sechs Personen an Bord. Die Kantonspolizei Freiburg bestätigt den Absturz. Polizei-Sprecherin Donatella Del Vecchio gegenüber Blick.ch: «Alle Insassen sind tot.»

Bei den Opfern handelt es sich um zwei Frauen und vier Männer.

Wie ein Polizist gemäss dem Medienbericht vor Ort gesagt haben soll, handle es sich um Einwohner des Dorfes. Der Pilot stammt aus dem Kanton Waadt, wie die Polizei-Sprecherin erklärt.

Die Unfallursache ist bisher unbekannt. Augenzeugen sahen, wie das Flugzeug zweimal über dem Dorf gekreist war, bevor es abstürzte.

Der Pilot war vom Flugplatz Lausanne-Blécherette aus gestartet. Zielort war Ecuvillens FR. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine einmotorige Maschine.

Ein psychologisches Care-Team wurde an die Unfallstelle gesandt. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um Gefahren durch das auslaufende Benzin einzudämmen und die Opfer zu bergen.

Absturz in Bodensee

Bereits heute Morgen war es zu einem Flugzeugunglück auf Schweizer Boden gekommen: Eine ebenfalls kleine Maschine stürzte kurz nach dem Start in Altenrhein SG in den Bodensee. In diesem Fall hatten die Insassen Glück: Sowohl Passagier wie auch Pilot überlebten. (noo/SDA)

 

Alle Kommentare (6)

  • Peter  Müller
    Die Polizei sollte die Flugzeuge besser kontrollieren. Radarmessungen sind natürlich einfacher, das weiss ich schon!
    • 29.04.2012
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    • Peter  Meier , via Facebook
      Herr Müller..es ist wohl kaum Sache der Polizei Flugzeuge zu kontrollieren. Ein dämlicher Kommentar...aber Hauptsache für Sie mal wieder gegen die Polizei schiessen zu können.
      • 29.04.2012
      • als Kommentar auf Peter  Müller
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    • Matthias  Schopfer , Beckenried
      Entschuldigung Herr Müller. Schreiben Sie lieber über Sachen, wo Sie mehr Ahnung haben. Die Polizei heisst in der Fliegerei BAZL und kann sicher keine solche Unfälle verhindern. Oder wieso gibt es trotz allen Massnahmen auf der Strasse noch Raserunfälle?
      • 29.04.2012
      • als Kommentar auf Peter  Müller
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  •   Heinz Knauser , z.Zeit in Thailand
    Ja ich denke dass die vielen Unfälle mit der Hobby Fliegerei etwas zu tun haben.
    Bin einige male mit meinen Freund mit einer zwei motorigen Maschine geflogen.
    Aber der Unterschied, war das Er viele, viele Taxi Flüge absolviert hat und somit auch ein Profi war.
    Ein Unglück ist leider nie aus zu schliessen!
    • 28.04.2012
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  • Christoph  Brand , Lauenen
    Egal was die Ursache für diese beiden Unfälle ist, bei dem herrschenden Föhnsturm zu einem Rundflug in einem einmotorigen Flugzeug zu starten ist grobfahrlässig. In der Fliegerei ist das Schwierigsten "NEIN" zu sagen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Wetter der Wind beim Unfall im Kanton Freiburg eine Rolle mitgespielt hat. Den Hinterbliebenen und Angehörigen wünsche ich viel Kraft um dieses tragische Unglück zu verarbeiten.
    • 28.04.2012
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    • Matthias  Schopfer , Beckenried
      Genau Christoph! Das mit den Föhnturbulenzen war auch mein erster Gedanke! Wenn die Vögel zu Fuss unterwegs sind, sollten die Menschen nicht fliegen gehn...!! Auch ich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft!!!
      • 29.04.2012
      • als Kommentar auf Christoph  Brand , Lauenen
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