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Fabien Richard ist Stadtrat von Yverdon VD. Politisch machte sich der SVP-Mann vor allem einen Namen, weil er mit Händen und Füssen für die Videoüberwachung am Bahnhofplatz kämpfte. Privat hat Richard noch eine andere Leidenschaft: das Organisieren von Gruppensex, sogenannten Gang Bangs.
Der Politiker organisiert in seiner Freizeit Sex-Orgien, bei denen es gleichzeitig bis zu acht Männer mit einer einzigen Frau treiben. Dies berichtet die Westschweizer Zeitung «Le Matin dimanche».
Dazu macht Richard zuerst ein leichtes Mädchen im Internet ausfindig, welches sich für 1000 Franken zu dem Vorhaben bereit erklärt.
«Heisse, versaute 25-Jährige»
Anschliessend geht er auf die Suche nach zahlungskräftiger männlicher Kundschaft. So warb er per Inserat im Internet für einen Rudel-Bums, der gestern in einem privaten Sauna-Club im Kanton Solothurn stattfinden sollte: «Gang Bang mit Vanessa, heisse, versaute 25-Jährige, brünett, schlank, schöne Brüste, rasiert. Sex nach Belieben.»
Ein Journalist von «Le Matin Dimanche» meldete sich unter falschem Namen auf das Inserat. Dann folgte ein Treffen auf einem Autobahnparkplatz, wo der verdeckt recherchierende Reporter 100 Franken als Anzahlung übergab für die Teilnahme am Gang Bang.
Anschliessend verriet ihm Richard den genauen Ort des Treffens und die Anzahl der Teilnehmer: Diesmal wollten sich fünf Männer gemeinsam mit Vanessa vergnügen.
Totale Kosten pro Teilnehmer: 300 Franken. Für einen Aufpreis von 140 Franken darf der Kunde nach dem Gang Bang mit einem anderen Mädchen weitermachen.
«Das findet zwischen Erwachsenen statt»
Als der Journalist von «Le Matin Dimanche» sich als solcher zu erkennen gab, machte Richard keinen Hehl aus seinem Hobby als Gang-Bang-Vermittler: «Das findet zwischen Erwachsenen statt.» Man tue im Privatleben eben das, was man wolle. Er selber nehme nicht an den Gang Bangs teil, betont der SVP-Mann. (noo)
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Das Geschäft tätigt der SVP-Mann laut «Le Matin» unter derselben Telefonnummer, die er für seine politischen Ämter benutzt. «Das ist ein Hobby wie alle anderen», sagte Richard.