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Zwei junge Schweizer stehen derzeit in Freiburg vor Gericht. Gewalt gegen Menschen haben sie keine ausgeübt – ihr Opfer waren weisse und graue Fassaden. Mit ihren Spray-Attacken haben sie die beiden aber viele Feinde geschaffen: Rund 80 Klagen von Geschädigten hat die Polizei registriert.
Gegen 250 Graffiti und Tags sollen die 22 und 23 Jahre alten Männer an öffentliche und private Gebäude gesprayt haben. Die finanziellen Schäden, für die sie sich vor Gericht verantworten müssen, sind sehr hoch: 160000 Franken, wie die freiburgische Justiz ausgerechnet hat.
Ein weiterer Jüngling hat gestanden, der Autor von 19 «Werken» zu sein. Sein Fall soll im Rahmen einer Aussöhnung beim Oberamt des Bezirks Saanen geregelt werden. (SDA/hhs)