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Mehr als zehn Stunden pro Monat haben einige Angestellte in der jurassischen Verwaltung am Arbeitsplatz Porno-Seiten auf dem Internet besucht (Blick.ch berichtete). Das wurde im März dieses Jahres bekannt.
Auf über 20 Personen erstreckte sich die Untersuchung wegen Internet-Missbrauchs am Arbeitsplatz. Doch die jurassische Regierung spricht keine Kündigungen aus.
Weniger Gehalt, Bussen
Neun der aufgeflogenen Porno-Beamten wurden um eine Gehaltsklasse herabgestuft. Elf weitere erhalten einen Verweis oder eine Busse zwischen 100 und 300 Franken, wie die Regierung heute bekanntgab.
In drei Fällen hat die Regierung auf Sanktionen verzichtet. Eine Person wechselte zu einem andern Arbeitgeber, weitere werden dies noch tun.
Nicht identifiziert werden konnte jedoch der Urheber des schwersten der festgestellten Missbrauchsfälle; das verwendete Informatiksystem lasse dies nicht zu. (SDA/noo)