Zwölf Kinder leicht verletzt Schulbus knallt in Scheune

FARVAGNY - FR - Der Buschauffeur (60) wollte im Inneren seines Gefährtes für Ruhe und Ordnung sorgen. Just in diesem Moment rollte der Bus im freiburgischen Farvagny von der Strasse.

  • Publiziert: 06.09.2012

Heute Morgen, gegen 7.30 Uhr, ist ein Schulbus bei Farvagny FR in eine Scheune geprallt. An Bord waren etwa 80 Kinder, zwölf von ihnen wurden leicht verletzt.

Zum Unfall kam es, als der Buschauffeur (60) das Fahrzeug angehalten hatte, ausstieg und im Innern des Busses für Ruhe und Ordnung sorgen wollte. Die 13- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler tobten nämlich im Bus herum und verhinderten die Schliessung der Türen, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte.

In diesem Moment setzte sich der Bus in Bewegung, verliess nach etwa 20 Metern Fahrt die Strasse und prallte gegen die Scheune, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Etwa 30 Schüler wurden vor Ort von Sanitätern untersucht. Von den nicht verletzten Schülern stehen viele unter Schock. Für sie hat die Leitung der Schule, die sie besuchen, Unterstützung organisiert. Zudem ist ein Care-Team im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (SDA/dra)

Beliebteste Kommentare

  • Erna  Imhof , Phuket
    Der Chauffeur bräuchte wohl eher Care als diese ungezogenen Schüler.Wer die rumkutschiert braucht ein spezielles Nervenkostüm. Sicher es gibt auch andere Kids, aber die fallen halt nicht auf.
  • Hans  Müller , Bern
    Soweit musste es ja mal kommen. Dieses Affentheater findet im Grosraum Freiburg jeden Tag und in jedem Bus statt, der Schüler mitführt. Die Schulen unternehmen nichts dagegen, das Transportunternehmen schüttelt die Achseln, die betroffenen Gemeinden weisen alle Verantwortung von sich und die Eltern sind überfordert. Meiner Meinung nach sollten noch mehr Gemeinde- und Schulzusammenlegungen stattfinden. Dann wird das Problem nur noch grösser. Schuld am Ganzen ist eindeutig die Politik, aber genau die wollen von Verantwortung nichts wissen.

Alle Kommentare (9)

  • alexander  geser , oberengstringen
    Ich gratuliere dem Chauffeur, hoffentlich bekommt er keine Probleme von den lieben Kinder-Eltern, welche ihre Setzlinge nicht erziehen. Die Verkehrsbetriebe Fribourg sind so organisiert, dass sie auch weite Strecken fahren müssen, zum Beispiel Fribourg-Bulle u.s.w. ich schätze diese Verkehrsbetriebe, und auch deren Fahrer/Chauffeure.
    Also bitte kein Theater, der Chauffeur hat gut gehandelt und ihm gehört ein Orden.
  • Martin  Hostettler , Münchenbuchsee
    Gem. einem Arbeitskollegen von mir 2 Kinder im Bus, hat sich die hintere Türe nicht geschlossen.
    Deshalb ist er nach hinten gegangen.
    • 06.09.2012
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  • marco  schwab , zürich
    ich kenne das, Bus fahren mit so grossen Gruppen ist immer eine grosse Herausforderung, egal ob Kinder oder eine Horde Treuhänder auf Kaffefahrt.
    • 06.09.2012
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  • Orlova  Olga
    Handbremse ziehen hilft in so einem Fall immer.
  • Enrico  Sana
    Vielleicht werden die Jugendlichen dadurch etwas anständiger. Teilweise kaum auszuhalten was in so einem Schulbus vorgeht. Ein Wunder passieren nicht mehr Unfälle durch abgelenkte Chaffeure!
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