LAUSANNE - In der Nacht auf Samstag wird Luis T. (33) in Lausanne wegen einer Zigi erstochen. Die Polizei fand jetzt das Messer auf offener Strasse.
Familienvater Luis T. (33) wurde am frühen Samstag Morgen im Zentrum von Lausanne erstochen – wegen einer Zigi. Inzwischen hat die Polizei die Tatwaffe sichergestellt, sie lag auf der Strasse.
Dabei handelt es sich um ein Klappmesser ausländischer Herkunft mit einer 8 bis 10 Zentimeter langen Klinge, sagte der zuständige Staatsanwalt Bernard Dénéréaz. Als mutmasslicher Täter sitzt ein 18-jähriger Schweizer in Haft. Zwei seiner damaligen Begleiter wurden ebenfalls festgenommen.
Der 18-Jährige hat die Tat gestanden und erklärt, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gestanden zu haben. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen noch nicht vor. Laut Dénéréaz bereut der junge Mann seine Tat.
Das Opfer Luis T., der von den Kapverden stammt, organisierte Partys. Er war in der Tatnacht gerade auf dem Heimweg, als ihn die drei Männer am Place de l'Europe nach einer Zigarette fragte. Laut Augenzeugen am es zu einem kurzen Wortgefecht, dann zückte einer der Männer ein Messer und stach zu. (dra/SDA)
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