Familienvater Luis T. (33) wurde am frühen Samstag Morgen im Zentrum von Lausanne erstochen – wegen einer Zigi. Inzwischen hat die Polizei die Tatwaffe sichergestellt, sie lag auf der Strasse.

Dabei handelt es sich um ein Klappmesser ausländischer Herkunft mit einer 8 bis 10 Zentimeter langen Klinge, sagte der zuständige Staatsanwalt Bernard Dénéréaz. Als mutmasslicher Täter sitzt ein 18-jähriger Schweizer in Haft. Zwei seiner damaligen Begleiter wurden ebenfalls festgenommen.

Der 18-Jährige hat die Tat gestanden und erklärt, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gestanden zu haben. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung liegen noch nicht vor. Laut Dénéréaz bereut der junge Mann seine Tat.

Das Opfer Luis T., der von den Kapverden stammt, organisierte Partys. Er war in der Tatnacht gerade auf dem Heimweg, als ihn die drei Männer am Place de l'Europe nach einer Zigarette fragte. Laut Augenzeugen am es zu einem kurzen Wortgefecht, dann zückte einer der Männer ein Messer und stach zu. (dra/SDA) 

 

 

Beliebteste Kommentare

  • roger  waibel
    ich hoffe trotzdem 20 jahre, auch unter drogeneinfluss.
  • Hans  Häberli , via Facebook
    Was, wegen einer Zigi wird einer erstochen? Wie bekloppt ist dieser Täter?

Alle Kommentare (5)

  • Olivier  Grauwiler
    Es ist ja echt schön zu hören, dass er seine Tat nun "bereut". Nur wem bringt das was? Und dann diese typische Ausrede vonwegen "Ich hatte getrunken und Kokain genommen". Damit erhofft er sich doch nur strafmildernde Umstände! Hoffentlich greift unsere Justiz endlich mal hart durch.
    • 09.08.2012
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  • Frank  Bussmann , Solothurn , via Facebook
    Es wäre an der Zeit, dass die hart arbeitende, integrierte Mehrheit der communauté albanaise in Lausanne oder in Bern einen Protestmarsch veranstalten würde, um sich in aller Form von den Straftätern aus ihren Reihen zu distanzieren. Letztlich sind sie es ja, die sich täglich für die Untaten von Fremden schämen oder rechtfertigen müssen. - Allein, sie werden sich vermutlich nicht getrauen Stellung zu beziehen. Aus Angst vor ihren eigenen Leuten.
    • 08.08.2012
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  • Hans  Häberli , via Facebook
    Was, wegen einer Zigi wird einer erstochen? Wie bekloppt ist dieser Täter?
  • roger  waibel
    ich hoffe trotzdem 20 jahre, auch unter drogeneinfluss.
    • Tim  Guldenstein , Burgdorf
      Erklär das mal seinem Sohn. Vater tot und Täter nach 10 Jahren wieder frei. Auch dann hat der Sohn keinen Vater mehr.
      • 08.08.2012
      • als Kommentar auf roger  waibel
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