Geballte Wut Moschee mit Steinen beworfen

  • Aktualisiert am 02.01.2012

GENF – Erst trauten die Mitglieder der Moschee von «Petit-Saconnex» ihren Ohren nicht, jetzt ihren Augen: Mitten in der Nacht schmiss jemand schwere Steine gegen die heiligen Mauern.

Zum zweiten Mal innert zehn Tagen hat die Moschee von Petit-Saconnex (GE) eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Nach einem falschen Gebetsruf wurde in der Nacht auf Montag die Moschee mit Steinen beworfen. Und das nur zwei Wochen vor der Abstimmung über die Anti-Minarett-Initiative.Zum ersten Mal weit 30 JahrenEinige Fenster, die Holztüre und eine Granitkuppel beim Eingang seien beschädigt worden, bestätigte Imam Youssef Ibram heute Berichte verschiedener Zeitungen in der Romandie. Zum ersten Mal innert 30 Jahren sei die Moschee Opfer von Vandalismus geworden, sagte der Imam.Anfang November ereignete sich der erste Zwischenfall: Um 7 Uhr morgens war im Quartier um die Moschee ein Gebetsruf ertönt. Dieser stammte aber nicht von der Moschee oder vom dazugehörigen Minarett. Vielmehr kam der Gebetsruf von einem Auto mit einem Lautsprecher. Die Moschee hatte darauf hin Strafanzeige eingereicht. (SDA/s5j)

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