SAVIÈSE - VS - Was ist in der Türkei wirklich passiert? Erstmals spricht der Walliser Polizeichef Christian Varone persönlich über die Ereignisse, die zu seiner Festnahme führten.
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Polizeichef Christian Varone: «Ich habe einen Fehler gemacht. Ich möchte mich bei der Türkei entschuldigen.»
(Reuters )An einer Pressekonferenz im Gemeindehaus in Savièse nimmt der Walliser Polizeichef Christian Varone heute Stellung zu seiner Festnahme in der Türkei. Was war es genau für ein Stein, der ihm zum Verhängnis wurde?
Zuerst war nur von einem Kieselstein die Rede. Doch wie jetzt bekannt wird, stammt der Stein von einer Statue.
Varone betont zu Beginn der Pressekonferenz, er wolle nichts als die Wahrheit erzählen. Das habe er auch gegenüber der türkischen Polizei gemacht.
«Ich habe einen Fehler gemacht», sagt Varone. «Ich möchte mich bei der Türkei entschuldigen.»
Varone stellt klar: «Ich habe den Stein selbst aufgelesen.» Die Familie sei in der Stadt Side unterwegs gewesen. Auf einer Strasse in der Nähe einer historischen Stätte.
Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass es sich um einen wertvollen Stein gehandelt habe. «Ich dachte, wäre es ein wertvoller Stein, wäre er in einem Museum, aber sicher nicht am Strassenrand.»
War er sich keiner Schuld bewusst? Er habe den Stein nicht im Koffer verstecken wollen, beteuert Varone. Er habe ihn aber selbst in den Koffer getan.
Varone: «Ich bin Familienvater und nehme sämtliche Verantwortung auf mich.»
Zu seiner Freilassung sagt der Polizeichef: «Ich musste keine Kaution bezahlen.» Der Richter habe ihm vertraut. «Wenn ich wieder vor Gericht erscheinen muss, dann werde ich erscheinen.» Die Begegnung mit den türkischen Polizisten und Beamten sei von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen. (noo)
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