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Hannibal Gaddafi, Sohn von Wüstendiktator Muammar Gaddafi, zieht die Konsequenzen daraus, dass die Polizeifotos seiner Verhaftung an die Öffentlichkeit gelangt sind: Wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte verklagt er den Kanton Genf, die Zeitung «Tribune de Geneve», die als erste die Fotos gebracht hatte, sowie einen Journalisten der Zeitung.
Die Veröffentlichung der Fotos habe seine Persönlichkeitsrechte verletzt, argumentiert Hannibal. Er wolle eine Entschädigung «für all die Nachteile, die ihm durch die Publikation der Fotos entstanden sind», teilen die Genfer Behörden heute mit.
Hannibals Klage liegt jetzt bei einem Genfer Gericht.
Er und seine Ehefrau Aline waren im letzten Jahr kurzzeitig in einem Genfer Hotel verhaftet worden, nachdem Angestellte sie wegen Misshandlung angezeigt hatten. Die Verhaftung des Ehepaares war der Auftakt der aktuellen Krise zwischen der Schweiz und Libyen. (gux)
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Polizeifotos aus Genf: Hannibal Gaddafi hatte zuvor auch hier zugelangt. Allerdings zusammen mit seiner Frau. (Ausriss Tribune de Geneve)