Er rechnet mit dem «weltweiten Zusammenbruch» SVP-Freysinger holt Berater für Weltuntergang

Der Autor Piero San Giorgio rechnet damit, dass die Welt bis 2025 ins Chaos stürzt und überall Krieg herrscht. Jetzt holt ihn Oskar Freysinger als Berater der Walliser Regierung.

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Der Walliser SVP-Staatsrat Oskar Freysinger macht erneut mit einer Personalie von sich reden: Er hat sich einen Mann als Berater geholt, der in Büchern einen bevorstehenden «Zusammenbruch der Wirtschaft» erwartet. Zudem wird er politisch sehr weit rechts verortet.

Der Autor und «Überlebensspezialist» Piero San Giorgio wirkt als externer Berater an einem Risikobericht für den Kanton Wallis mit. Die Arbeit der Gruppe war am Dienstag vor den Medien in Sitten vorgestellt worden. Freysinger rechtfertigte die Personalie in der Walliser Zeitung «Le Nouvelliste».

Oskar Freysinger rechnet mit weltweitem Zusammenbruch

Ein weltweiter «Zusammenbruch» sei nicht auszuschliessen, sagte der Walliser Sicherheitsdirektor. Banker, mit denen er rede, fragten sich nicht, ob es zu einer neuen globalen Finanzkrise käme, sondern wann.

Piero San Giorgio : survivre à l'effondrement économique

Freysinger vergleicht das globale Finanzsystem mit einem Schnellball-System. Er sei gewählt worden, um auch für das Schlimmste gerüstet zu sein. Deshalb versuche er, sich so gut wie möglich vorzubereiten.

2025 gibts laut Pietro San Giorgio Krieg

Mit seinen Büchern und Videos will der Autor aufzeigen, wie man sich auf solche Ereignisse vorbereiten könne. Laut dem «Nouvelliste» spricht Piero Falotti, wie San Giorgio mit richtigem Namen heisst, auch regelmässig vor rechtsradikalen Gruppierungen.

Freysinger hat eines der Bücher von Piero San Giorgio gelesen. Ein persönliches Treffen habe ihn dann überzeugt, den Autor als externen Berater zu nehmen. «Ich bereue es überhaupt nicht», wurde der SVP-Staatsrat im «Nouvelliste» zitiert.

Freysinger war in der Vergangenheit bereits mit der Wahl des Autoren Slobodan Despot zum externen Kommunikationsverantwortlichen aufgefallen. Despot gilt unter anderem wegen seiner Leugnung des Völkermords in Srebrenica während des Bosnienkriegs 1995 als umstritten. (SDA/sas)

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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  • Klaus  Müller 01.12.2016
    Der Zusammenbruch muss nicht per Knall kommen, er kann sich auch wie eine Gletscherschmelze langsam vollziehen: Das Geldsystem funktioniert nicht mehr, wie Negativzinsen zeigen. Das Friedenssystem steht selbst in Europa nicht mehr mit Jugoslawien und jetzt Ukraine. Grenzen gibt es nicht mehr bei der Völkerwanderung und der Arbeitsmarkt geht auch kaputt. Vom Renten- und Sozialsystem erst gar nicht zu reden. Die alte Ordnung ist zerstört, was kommt?
  • Stefan  Risi 01.12.2016
    Unglaublich ist diese Zeit in der wir leben wirklich. Wenn du heute einem sagst: "lauf gegen die Wand" - der läuft!
  • jürg  frey aus teufen
    01.12.2016
    Ich würde kein Datum unterschreiben, aber ja, er hat durchaus recht, genau wie die Bibel recht hat, die Offenbarung beschreibt nur, was bereits läuft, nicht nur KRIEGE! Nein, ich bin nicht Pfarrer und kein Kirchgängen noch sonst in einer Sekte. Aber ich schaue mir die Welt und die Leute an.
  • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
    01.12.2016
    Herr Freysinger, der letzten grossen Krise in Europa ging eine populistische Propaganda voran. Feindbilder, Suendenboecke, immer den gleichen Naehrboden fuer Wutbuerger..
    Ueberlegen Sie mal..
  • Martin  Fürst aus Zürich
    01.12.2016
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit in den nächsten Hundert Jahren ausstirbt war vor 1 Mio. Jahre praktisch Null. Heute ist dieses Szenario absolut möglich wie nie zuvor. Dafür muss man kein Prophet sein. Alles ist mit allem vernetzt und interdependent geworden. Die Klimaerwärmung ist dabei völlig irrelevant, relevant ist der Zusammenbruch der IT-Systeme, der Hunger, der Bürgerkrieg, atomare Katastrophen, Seuchen, Zusammenbruch der arbeitsteiligen Geldwirtschaft. Meeresspiegel-Höhe egal!
    • Thomas  Stäubli , via Facebook 01.12.2016
      Die Menschheit wäre vor ca. 75000 Jahren wegen eines Vulkanausbruchs fast ausgestorben (Toba-Ausbruch in Indien).