Dünger-König muss vier Milliarden zahlen Genf hat die teuerste Scheidung der Welt

GENF - Der russische Milliardär Dmitry Rybolovlev muss seiner Ex-Frau mehr als vier Milliarden Dollar zahlen. Das hat heute das Gericht in Genf entschieden.

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Diese Scheidung bricht alle Rekorde. Sechs Jahre dauerte die Verhandlung, heute fällte das Gericht in Genf ein Urteil: Der russische Oligarch Dmitry Rybolovlev (47) muss seiner Ex-Frau Elena (46) genau 4'020'555'897 Franken zahlen.

Doch nicht nur das: Auch ein Teil seiner Besitztümer muss der Präsident des AS Monaco an seine Ex-Frau abtreten. Darunter Liegenschaften, Schmuck und Kunstwerke von Picasso und Van Gogh.

«Meines Wissens gab es in der Schweiz noch nie ein Urteil dieser Grössenordnung», sagte der Genfer Anwalt Marc Bonnant heute gegenüber «Le Matin». Bonnant hatte Elena Rybolovleva vor Gericht vertreten.

Ob Dmitry Rybolovlev das Urteil anfechten wird, ist noch nicht bekannt.

Eine Schloss als Liebesnest

Das Forbes Magazine zählt den Russen zu den 100 reichsten Menschen der Welt. Er verfügt laut Schätzungen über ein Vermögen von rund 9,5 Milliarden Dollar. Seinen Reichtum verdankt Rybolovlev dem Handel mit Kalium für die Düngerproduktion.

Dmitry Rybolovlev und Elena Rybolovleva waren 27 Jahre lang verheiratet. Dimitrys Vorlieben für andere Frauen sollen der Grund für die Scheidung sein.

2004 sorgte das Ehepaar für Schlagzeilen, weil es in Cologny am Genfersee für 86 Millionen eine Nachbildung des Versailler Schlosses Petit Trianon errichten wollte. Wegen massiver Überschreitung der zulässigen Bauhöhe untersagten die Behörden den Bau. Seit dem klafft auf der Baustelle ein 20'000 Quadratmeter grosses Loch. (vsc)

Publiziert am 19.05.2014 | Aktualisiert am 19.05.2014
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19 Kommentare
  • Klaus  Röck , via Facebook 20.05.2014
    Das ist wohl ein Witz, sie hat nie etwas getan als Geld ausgeben und dafür gibt es diesen Bonus,wo leben wir denn, schickt sie zum Arbeiten,dann weiß sie wie man Geld verdient
    Klaus Röck
  • Paul  Beetschen aus Ho Chi Minh City
    20.05.2014
    Somit macht das Genfergericht den US Gerichtsentscheid gegen die CS lächerlich... was sind schon 2.6 Mrd für einen Bank, verglichen zu 4Mrd für eine Privatperson.... Hoffentlich lernen die Amerikaner nun nicht von den Schweizer Gerichtshofsentscheide...
  • Beat  Schacher aus Niederglatt
    , via Facebook
    19.05.2014
    Und ist sie noch zu haben ü45 aber all das geld hier meine tel nummer: tel ruf mich an
  • Fritz  Jäger aus Widnau
    19.05.2014
    Einfach nur krank, diese Richter, aber typisch für ein Schweizergericht
  • Sven  Lauber , via Facebook 19.05.2014
    da disskutiert man über Transfersummen von Profis die jeden Tag ihre Leistung bringe, und dann so was. lol keine Frau der Welt ist so viel Geld wert.
    • Fridli  Rene aus Rotkreuz
      20.05.2014
      kein MENSCH ist so viel Geld wert. Ich frage mich sowieso was ich falsch mache. Wenn ich Summen höre, die an Pfizer geboten wird 117 Mrd oder die übernahmen von Whats App 18 Milliarden oder jetzt hier wieder 4 Mrd. Wenn meine ganze Familie, inkl. Eltern, Tanten, Grosseltern, Enkel etc ihr ganzes Leben lang arbeiten und keinen Franken brauchen und alles zusammenlegen kommen wir niemals auch nur auf eine Milliarde. Da stimmt doch einfach etwas nicht !
    • Edith  Zellweger 20.05.2014
      ...aber ein Mann auch nicht!

      Wenn jemand soviel Geld hat, ist dies sicher nicht auf sauberer Art und Weise verdient worden. Etwas oder jemand ist sicher auf der Strecke geblieben!