Diesmal keine Rechtsextremen Linke verüben Anschlag auf Asylzentrum

GIFFERS FR - Linksextreme haben sich zum Anschlag auf das geplante Asylzentrum in Giffers bekannt – sie protestieren gegen die «Ausschaffungsmaschinerie» der Schweizer Behörden.

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Diesmal kommt der Angriff aus der anderen Ecke: Eine Gruppe von anonymen Linksextremen hat sich auf der Internetplattform Indymedia zum Anschlag auf das zukünftige Asylzentrum in Giffers im Kanton Freiburg bekannt. Unbekannte sind am ersten Oktoberwochenende in ein geplantes Asylheim eingedrungen und haben es komplett geflutet.

«In der Nacht auf Sonntag 2. Oktober 2016 haben wir das Schloss einer Hintertür mit zwei Löchern aufgebohrt und uns so Zutritt zum Gebäude verschafft», schreiben die anonymen Täter. Sie hätten auf sieben Stockwerken die Wasserleitungen aufgeschraubt, um eine Überschwemmung zu verursachen.

Gegen «Ausschaffungsmaschinerie»

Nach der Entdeckung der Sabotage am Montag 3. Oktober wurde umgehend die Trocknung der Räume eingeleitet. Auf welchen Betrag sich der Sachschaden beläuft ist noch unklar. Es wurde eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet und eine entsprechende Untersuchung ist am laufen.

Die Linksaktivisten wollten mit dem Anschlag gegen die «Ausschaffungsmaschinerie» der Schweizer Behörden protestieren und die laufenden Bauarbeiten verzögern. Das neue Asylzentrum auf der Liegenschaft Guglera soll 2017 eröffnet werden und 250 abgewiesene Asylbewerber beherbergen. Die Pläne sind in der 1500-Seelen-Gemeinde auf viel Widerstand gestossen. Allerdings nicht aus Sorge um die Flüchtlinge. (vac)

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016
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6 Kommentare
  • Hans  Meisner aus Aarau
    19.10.2016
    War nur eine Frage der Zeit. Schliesslich leben die Asylbewerber den Traum jedes Linken. Nicht arbeiten, Geld vom Staat und sich nicht an Gesetze halten müssen. Der Neid muss riesig sein.
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    19.10.2016
    Extremismus ist nie gut, egal auf welche Seite es tendiert, nur die Beweggründe sind grundverschieden hier, bei den Rechten richtet sich der Hass gegen die Menschen selber und sie gehen Opfer bewusst ein, die linken haben Material beschädigt das versichert ist. Ich denke Menschenleben gegen totes Baumaterial ... ist ja dann wohl klar was schlimmer ist....
    • Mario  Basler 19.10.2016
      Haben Sie den Artikel gelesen? Bin auch kein Fan von Rechtsradikalen, aber wo bitte haben die Sachschaden oder Verletzte hinterlassen in Unterwasser? Im Gegenteil: Sie haben eine Halle gemietet (nicht besetzt!), dafür bezahlt und sogar die Polizei beurteilte es als friedlich. Hingegen das Überfluten von totem Baumaterial natürlich nichts kostet. Schön, dass man einfach immer nur das wahrnimmt, was man sehen und glauben möchte!
  • RoBeLi  Lienzer aus Rheintal
    19.10.2016
    Wenn jeder dieser Linken und Scheinflüchtlingsbefürworter 2 Dieser Auszuschaffenden auf volle Verantwortung eben dieser Linken zu sich nach Hause nimmt, diese auf seine Kosten verpflegt und hegt, aber selber das Geld durch ehrliche Arbeit dazu verdienen muss, ohne Unterstützung, so würde ich dies befürworten, wenn nicht alle auf dem Geldbeutel der Arbeitenden Bürger herumliegen würden!
  • Paul  Strassmann 19.10.2016
    Aha, Linksaktivisten. Dann ist das Ganze ja kein Problem, wird sogar seine Richtigkeit haben. Hat sie die Polizei schon entschuldigt dafür, dass fälschlicherweise Untersuchungen aufgenommen wurden?
  • Eric  Gillard 19.10.2016
    Wann geben die Ruhe, wenn die ganze arme Welt bei uns hockt, und die brauchen weder Land noch Strom und auch keine Autos.