Dank BLICK Waadt verbietet Neonazi-Treffen

In der Romandie wird es kein Neonazi-Treffen geben. BLICK berichtete über die Pläne von Rechtsaussen. Nun griff die Regierung ein und hat die Versammlung verboten.

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Die Waadtländer Regierung hat am Mittwoch eine für das Wochenende geplante «Konferenz zum Nationalismus» verboten. Über das Konzert berichtete BLICK erstmals: Neben dem Westschweizer Pnos-Chef, hätte auch ein bekennender Judenhasser auftreten sollen.

Die Regierung begründete den Entscheid mit Risiken für die öffentliche Ordnung. Die Massnahme gelte für das gesamte Kantonsgebiet, wie es in einer kurzen Medienmitteilung der Waadtländer Regierung vom Mittwoch hiess. Sie bleibt auch für eine allfällige Verschiebung des Datums bestehen.

Die Regierung habe eine Interessenabwägung vorgenommen, sagte am Mittwoch Laurence Jobin, Mediensprecherin des Waadtländer Sicherheitsdepartements, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

St. Gallen machte es nicht

Nicht zuletzt der Aufruf von mehreren Linksparteien und Bewegungen für eine Gegendemonstration habe vermuten lassen, dass die öffentliche Ordnung gefährdet sein könnte. Die Kantonspolizei werde sicherstellen, dass das Verbot eingehalten werde, sagte Jobin.

Die Konferenz sollte am Samstag im Raum Lausanne stattfinden, ein genauer Veranstaltungsort war bislang nicht bekannt. Als Redner war unter anderem Philippe Brennenstuhl, Gründer und Präsident der Westschweizer Sektion der Partei National orientierter Schweizer (PNOS), vorgesehen.

Zudem wurde ein Auftritt der französischen Rechtsrockband «Frakass» angekündigt. Die Bekanntgabe der Konferenz hatte nach dem Rechtsrock-Konzert in Unterwasser SG von Mitte Oktober mit 5000 Teilnehmern hohe Wellen geschlagen.

Nach dem Verbot der Veranstaltung falle die Gegendemonstration ins Wasser, sagte Pierre Conscience von der Linksaussen-Partei solidaritéS auf Anfrage. Er zeigte sich erfreut, dass die Regierung reagierte. (SDA)

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
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1 Kommentare
  • Dominik  Wermuth 03.11.2016
    Ob bei der Gestaltung dieses Flyers mit den viel zu dünnen Schweizerkreuz-Achsen, wiederum Tyler Brulé seine Finger im Spiel hatte? Man weiss es nicht.