Auch Bernie Ecclestone blieb stecken: Schneechaos in der Westschweiz

BELP BE - Der Schnee zwang Autofahrer in der Westschweiz, im Wallis und in den Voralpen zu mehr Gemächlichkeit als vielen lieb war. Auch Bernie Ecclestone musste sich gedulden, um nach Gstaad zu gelangen.

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In der Westschweiz hat es heute geschneit, es blieben einige Zentimeter liegen. Das sorgte vor allem auf den Strassen für ein mittleres Chaos, wie die Bilder zeigen. Schnee fiel von Westen her bis in die Region Solothurn. «Weiter östlich handelte es sich bei den Niederschlägen dann um Regen», sagt Klaus Marquardt, Meteorologe bei Metonews. Dies, weil die Schneefallgrenze gegen Osten anstieg.

Die Kantonspolizei Waadt verzeichnete Dutzende von Verkehrsunfällen. Die Autobahn A9 musste zwischen Orbe und Vallorbe gesperrt werden, weil Lastwagen quer standen. Nach einem Unfall bei der Verzweigung Le Vengeron GE stauten sich auf der A1 die Autos auf zwölf Kilometern bis zum Grenzübergang Bardonnex.

«Die Verkehrslage ist chaotisch», sagte am Freitag Olivier Rochat, Mediensprecher der Waadtländer Polizei, der Nachrichtenagentur sda. Zahlreiche Strassenabschnitte mussten wegen Unfällen gesperrt werden. Bei den meisten Unfällen blieb es bei Blechschäden, wie Rochat festhielt.

In Freiburg musste die A12 zwischen La Veyre und Châtel-St-Denis vorübergehend gesperrt werden. Auch im Seeland und in der Region Bern-Freiburg führte der Schneefall zu Verkehrsbehinderungen.

Ecclestone hängt am Flughafen Belp fest

Auch der Formel-1-Unternehmer Bernie Ecclestone wurde Opfer der Wetterverhältnisse. Am Flughafen Belp BE konnten am frühen Abend keine Flugzeuge mehr starten und landen. Die anwesenden Passagiere mussten sich gedulden.

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Ein Mini-Schnee-Chaos in der Westschweiz und in den Voralpen. Selbst Bernie Ecclestone hing in Belp BE am Flughafen fest, weil sein Fahrer aus Gstaad Verspätung hatte. 8989-Leserreporter

Ecclestone, der zwar landen konnte, blieb aber aus einem anderen Grund in Belp hängen: Sein Fahrer, der ihn nach Gstaad BE bringen sollte, ist wohl irgendwo stecken geblieben. «Er läuft hin und her, um etwas zu organisieren», meldet ein 8989-Leserreporter. Seine Heimreise konnte der Unternehmer dann noch antreten – nach rund einer Stunde Wartezeit am Flughafen.

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Ein Mini-Schnee-Chaos in der Westschweiz und in den Voralpen. Selbst Bernie Ecclestone hing in Belp BE am Flughafen fest, weil sein Fahrer aus Gstaad Verspätung hatte. 8989-Leserreporter

Lage beruhigt sich in der Nacht

Doch die Lage soll sich demnächst beruhigen, sagt Meteorologe Klaus Marquardt. Im Flachland dürfte der Schnee bald weg sein. Marquardt: «Der Schnee, der jetzt noch auf der Strasse liegt, dürfte schnell wieder verschwinden, da die Böden nicht gefroren sind. Zudem wird ja auch geräumt und gesalzen, die Strassen werden zunehmend aper.»

Und je länger die Nacht, umso höher steigt die Schneefallgrenze, nämlich von 700 auf 1000 Meter. Im Mittelland und der Ostschweiz ist kein Schneechaos zu erwarten. Nur in höheren Lagen sowie im Wallis schneit es derzeit noch.

Morgen wird es im Flachland dann regnerisch. Die Schneefallgrenze steigt weiter an und liegt dann zwischen 900 und 1200 Metern. Am Vormittag soll es in der Romandie Regengüsse geben, die sich in Richtung Osten über die Schweiz ausdehnen. Ein kräftiger Südwestwind in der Westschweiz trägt sein Übriges dazu bei. Der Föhn sorgt zudem für milde Temperaturen bis zu 10 Grad. (ct)

Publiziert am 12.02.2016 | Aktualisiert am 13.02.2016
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4 Kommentare
  • Walter  Liechti 13.02.2016
    Es gibt Leute, welche das Wort "Klimaerwärmung" allzu ernst nehmen und deshalb glauben, Schnee gebe es keinen mehr.....
  • Prisca  Lohner , via Facebook 12.02.2016
    Wenns schneit sind alle gleich. Schliesslich ist es Winter da muss man mit Schnee rechnen. Auch superreiche müssen sich anpassen. Es geht nicht immer wie sie wollen
  • Roman  Bachmair aus Naters
    12.02.2016
    Ich lachte mir einen Schranz..., mit D-Nummer und Sommerreifen zwischen Zermatt und Stalden..., war ein Bild für die Götter! Wusste nicht, dass Autos Querweg fahren können.
  • Thomas  Zürcher 12.02.2016
    Auch ein Milliardär muss sich manchmal der höheren Gewalt beugen.