700 Meter in Tiefe gestürzt Skibergsteiger Stéphane Brosse stirbt im Wallis

SITTEN - VS - Der französische Skibergsteiger und mehrfache Titelgewinner Stéphane Brosse (†40) ist am Sonntagmorgen im Gebiet der Aiguille d'Argentière im Kanton Wallis ums Leben gekommen. Er war rund 700 Meter in die Tiefe gestürzt.

Der Sieger der Patrouille des Glaciers lebt nicht mehr: Stéphane Brosse (Mitte) zusammen mit seinen Mitstreitern. play

Der Sieger der Patrouille des Glaciers lebt nicht mehr: Stéphane Brosse (Mitte) zusammen mit seinen Mitstreitern.

Keystone

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Zwei Alpinisten waren - nicht angeseilt - zu Fuss von Contamines (F) in Richtung Champex (CH) unterwegs. Auf einer Höhe von 3900 Metern über Meer wollten die beiden einem Grat entlang zum Couloir Barbey gelangen. Unter dem Gewicht der beiden Männer brach jedoch plötzlich eine Schneewächte ein, und Brosse stürzte in die Tiefe.

Sofort alarmierte der Kollege die Rettung. Diese konnten den Ski- Champion aber nur noch tot bergen. Um die näheren Umstände des Unfalls zu klären, hat die Staatsanwaltschaft des Unterwallis eine Untersuchung eröffnet.

Brosse ist mehrfacher Medaillengewinner. Zudem war er nach Angaben der Walliser Kantonspolizei einmal Sieger der Patrouille des Glaciers. (SDA)

Publiziert am 17.06.2012 | Aktualisiert am 18.06.2012
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